.

Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung von LauterNEUES erklären Sie sich damit einverstanden.

Mittwoch, 21. Oktober 2026
Login



Geschrieben von ski am 20. Juli 2020
Aktuell

"Wir arbeiten mit voller Kraft weiter"

Die gynäkologische Praxis Susanne Buse bleibt wie gewohnt in der Schulstraße 14 bestehen.

Gynäkologin Susanne Buse (2. von links) mit ihrem Praxisteam
Gynäkologin Susanne Buse (2. von links) mit ihrem Praxisteam

"Ich gebe meine Praxis nicht auf - ich bin weiterhin mit meinem Team mit voller Kraft für die Patientinnen da", betont die Bad Lauterberger Frauenärztin Susanne Buse. Offenbar hat die Ankündigung des MVZ Primedus GmbH, in der Schulstraße 14 künftig auch gynäkologische Versorgung anzubieten, nämlich bei vielen Lauterberger*innen für Verwirrung gesorgt. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: die Gynäkologin Buse bleibt in den Räumlichkeiten im Erdgeschoss, wo sie schon seit 2008 ihre Praxis betreibt.  Das MVZ Primedus wird in eigenen Räumlichkeiten tätig sein und mit Dr. Tilo Roegglen ebenfalls gynäkologische Versorgung anbieten. Es handelt sich also um zwei getrennte Praxen. "Dr. Roegglen ist ein netter Kollege - wir haben früher im Krankenhaus zusammengearbeitet und ich freue mich über die räumliche Nähe", sagt Buse, aber organisatorisch haben die beiden Praxen nichts miteinander zu tun.

Abstand, Mundschutz - und psychische Belastungen durch die Corona-Pandemie

"Mein Team und ich werden in gewohnter Weise weiterarbeiten", betont die Gynäkologin - abgesehen von den organisatorischen Änderungen natürlich, die die Corona-Pandemie mit sich bringt. "Wir setzen die Desinfektionsmaßnahmen streng um, wir arbeiten alle mit Mundschutz und die Patientinnen tragen auch Mundschutz". Ein Wartezimmer, wo man dicht an dicht sitzt, gehört der Vergangenheit an:  "Wir schaffen den Abstand zwischen den Wartenden, indem wir sie auf die verschiedenen Räume verteilen und im Gang oder bei schönem Wetter auch draußen warten lassen", berichtet sie.
Der Arbeitsalltag ist also anstrengender - und auch die Patient*innen sind derzeit mehr belastet, sagt Buse, die auch Psychotherapie anbietet. Sie verzeichnet einen erhöhten Gesprächsbedarf: "Die Leute sind allgemein angeschlagener, viele sind nah an der Krise, die Situation zehrt einfach an den Nerven", sagt sie. Die Nachfrage nach ihrem psychotherapeutischen Angebot sei gestiegen.

Kein "Babyfernsehen" mehr ab 2021

Eine kleine Änderung wird es für die Schwangeren ab dem kommenden Jahr geben, kündigt die Frauenärztin an: ab 2021 ist der 3D-Ultraschall ohne konkreten Anlass, das sogenannte "Babyfernsehen", nicht mehr zulässig. Dies geschieht aus reiner Vorsicht vor einer eventuellen Strahlenbelastung - "es gibt jedoch keine sicheren Studien darüber, dass dies tatsächlich schädlich wäre", beruhigt sie. Für diagnostische Zwecke dagegen wird der 3D-Ultraschall weiterhin in ihrer Praxis eingesetzt: "Das ist auch sinnvoll, denn ich kann darauf manche Auffälligkeiten erkennen, die mir im 2D-Ultraschall entgangen wären".


 


.................................................................................................................................................

Bild der Woche