Geschrieben von Karl-Heinz Wolter am 03. August 2020
Landwirte appellieren, angelegte Blühstreifen nicht zu betreten
Auch die Blumen sollen dort nicht gepflückt werden
Die von einigen Landwirten in unserer Region angelegten Blühstreifen in der Feldmark sehen nicht nur schön aus, sondern sie dienen auch einem besonderen Zweck. Sie sind gezielt an den unterschiedlichen Ackerflächen angepflanzt worden und dienen derzeit als Lebensraum und Nistplatz für viele Tierarten. Eine Vielzahl von Pflanzen und Blumen wachsen dort und bilden jetzt wieder ein farbenprächtiges Bild. Viele Schmetterlingsarten und Bienen sowie andere Insekten finden dort Nektar und die Samen bedeuten Nahrung für Vögel. Auch Reptilien, andere kleine Säugetiere und Lerchen nutzen diese Flächen als Wohn-und Nistplatz. Daher sollten diese Flächen nicht von Menschen betreten werden und die dort blühenden Pflanzen, insbesondere die jetzt bald blühenden Sonnenblumen, sollen bitte nicht abgeschnitten werden. Denn bei diesen Flächen handelt es sich nicht um für die Allgemeinheit zugängliche Ackerflächen und die Blumen dort sind auch keine herrenlose Gegenstände, die man sich einfach aneignen kann. Darauf hat der Bartolfelder Landwirt Klaus Morich - auch stellvertretend für andere Eigentümer solcher Flächen - hingewiesen.
