Geschrieben von ski am 20. Oktober 2020
Evangelische Kita Barbis: Testergebnisse gegen Ende der Woche erwartet
Das Göttinger Gesundheitsamt rechnet gegen Ende der Woche mit Ergebnissen der Tests an Kindern und Mitarbeitern der evangelischen Kindertagesstätte in Barbis. Nachdem eine Mitarbeiterin vergangene Woche positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, seien diejenigen, die Kontaktpersonen der Kategorie 1 zu der infizierten Person sind, vom Gesundheitsamt ermittelt und unter Quarantäne gestellt worden. Am Dienstag seien diese Kontaktpersonen der Kategorie 1 einzeln getestet worden. Eine Reihentestung in der Kita gebe es aber nicht, so das Gesundheitsamt auf unsere Anfrage. Die Zahl der getesteten oder unter Quarantäne gestellten Personen wollte der Pressesprecher der Stadt Göttingen, der das Gesundheitsamt unterstellt ist, nicht mitteilen. Ebenso bedeckt hält er sich bei allen anderen Details; weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.
Eine Notbetreuung dürfe seitens des Gesundheitsamtes angeboten werden, die dafür vorgesehene Betreuungsperon habe keinen Kontakt zur infizierten Person oder zu Kontaktpersonen der Kategorie 1 gehabt. Wie der Träger mitteilt, wird jedoch keine Notbetreuung angeboten, die Kita bleibe definitiv bis vorerst 23.10. geschlossen.
Als Beispiele für Kontaktpersonen der Kategorie 1, also Personen mit höherem Infektionsrisiko, nennt das Robert-Koch-Institut etwa Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- ("face-to-face") Kontakt mit einem Quellfall, z.B. im Rahmen eines Gespräch, dazu gehören z.B. Personen aus demselben Haushalt,
Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines Quellfalls, wie z.B. Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, etc. ,
Personen, die nach Risikobewertung durch das Gesundheitsamt mit hoher Wahrscheinlichkeit einer hohen Konzentration von infektiösem Aerosol im Raum ausgesetzt waren (z.B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen ohne adäquate Lüftung),
und Personen in relativ beengter Raumsituation oder schwer zu überblickender Kontaktsituation mit dem bestätigten COVID-19-Fall (z.B. Schulklassen, Gruppenveranstaltungen), unabhängig von der individuellen Risikoermittlung.