Geschrieben von ski am 06. Februar 2021
Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes
Starker Schneefall und Sturmböen werden vorhergesagt
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Bad Lauterberg eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben. Gewarnt wird vor starkem Schneefall im Zeitraum Sa, 6. Feb, 21:00 – So, 7. Feb 21:00 Uhr (vorher leichter Schneefall). Es tritt im Warnzeitraum starker Schneefall mit Mengen zwischen 20 cm und 35 cm auf. In Staulagen werden Mengen bis 40 cm erreicht. Außerdem wird gewarnt vor extrem starker Schneeverwehung im Zeitraum So, 7. Feb, 00:00 – 21:00 Uhr. Es treten bei den vorherrschenden Windverhältnissen aufgrund der Neuschneemenge extrem starke Schneeverwehungen auf. Die amtliche Warnung vor turmböen gilt ab Sa, 6. Feb, 18:00 – So, 7. Feb 15:00 Uhr. Laut dem DWD treten oberhalb 400 m Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) aus östlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 75 km/h (21m/s, 41kn, Bft 9) gerechnet werden.
Die amtliche Warnung vor Glätte gilt von Sa, 6. Feb, 12:19 – 21:00 Uhr. Es muss in diesem Zeitraum verstärkt mit Glätte durch verbreitet überfrierende Nässe sowie geringfügigen Schneefall gerechnet werden.
Die Unwetter-Warn-App KATWARN warnt zudem, dass Straßen stellenweise unpassierbar sein und Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen können. "Vermeiden Sie alle Autofahrten!", heißt es.
Auch der Nationalpark Harz warnt dringend vor dem Betreten der Wälder an diesem Wochenende. Durch starken Schneefall und Wind könne es zu massiven Sichtbeeinträchtigungen und Orientierungslosigkeit kommen. Bei hohen Minusgraden können Erfrierungen und Erschöpfung drohen, wenn nicht zeitnah Hilfe kommt. Die Rettungskräfte haben aber mit denselben Problemen zu kämpfen. Außerdem bestehe die Gefahr abbrechender und umbrechender Bäume durch Sturm und Schneelast. Durch das Tauwetter der letzten Tage hat sich zudem auf vielen Wegen Eis gebildet. Es ist teilweise extrem glatt und unter Neuschnee eventuell nicht erkennbar, teilt der Nationalpark mit.
