Geschrieben von ski am 22. April 2021
Laufen für die Wippe
Am 01. und 02. Mai veranstaltet die Kita Spatzennest einen Spendenlauf



In Corona-Zeiten ist es ganz schön schwierig, Angebote für Familien zu machen. Noch schwerer ist es, Spendeneinnahmen zu generieren: „Es gibt kein Weihnachtsmarkt, kein Sommerfest, keinen Basar“, erklärten Merte Marrón und Annika Hetzel von der Kita Spatzennest. Sie haben sich aber dennoch etwas einfallen lassen: einen Spendenlauf. Natürlich virtuell! Denn der Garten in der Barbiser Kita könnte noch ein weiteres Spielgerät vertragen, finden die Kinder – und sie wünschen sich eine Wippe, passend zur Kletterburg.
„Wir sind ja eine Bewegungskita, und da passt ein Spendenlauf besonders gut“, sagt Merte Marrón. Im Gegensatz zu einem echten Vor-Ort-Spendenlauf läuft aber jedes Kind beziehungsweise jede Familie eigenständig. Zuvor sucht man sich aber Sponsoren: Für je 200 Meter zurückgelegte Strecke können Eltern, Großeltern, Onkels und Tanten und alle anderen vorher einen Betrag festlegen, den sie dann spenden. Die zurückgelegte Strecke kann gewandert, gegangen oder gerannt werden. Festgehalten wird dies mit Hilfe einer App, die den Lauf aufzeichnet. Die App ist aber kein Muss, erklärt Annika Hetzel. Das erste Maiwochenende steht als Termin fest, die Strecke kann sich natürlich auch jeder selbst aussuchen. Aber genau wie bei einem „realen“ Spendenlauf wird es Spendenlauf-T-Shirts geben. Und vorher trainieren die Kinder ganz fleißig in der Kita (natürlich, wie immer derzeit, in getrennten Gruppen).
200 Kilometer als Ziel des kita-eigenen Teams
Natürlich läuft auch das Kita-Team vom Spatzennest selbst fleißig mit. „Wir hoffen, dass alle 23 Kolleginnen mit dabei sind“, sagt Marrón: „Wir haben uns nämlich vorgenommen, an diesem Wochenende zusammen 200 Kilometer zurückzulegen“.
Auch das Spendenziel ist durchaus ehrgeizig: 1.300 € soll die neue Wippe kosten. Aber wenn viele Familien mitmachen – und großzügige Sponsoren für die gelaufene Strecke finden – dann sollte das zu schaffen sein. Und wenn die Pandemie einmal vorbei ist, dann soll aus dieser virtuellen auch eine echte, regelmäßige Spendenlauf-Veranstaltung werden. Also dann: auf geht‘s!