Geschrieben von Svenja Friedrich am 01. Juni 2021
Luftreiniger für die Corona-Abwehr
Spendenaktion brachte insgesamt 12.000 € für KGS und Grundschule



Pünktlich zur Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für alle Schüler in dieser Woche kann die KGS ihre neu angeschaffte „Flotte“ von Luftreinigungsgeräten in Betrieb nehmen. Ab dem heutigen Dienstag kann der Corona-Pandemie damit noch effektiver der Kampf angesagt werden. Im Februar hatten die Fördervereine der KGS und die Grundschule am Hausberg beschlossen, Spenden für Luftreiniger zu sammeln (wir berichteten). Diese Geräte sind besonders für die Räume wichtig, die nicht ausreichend durchlüftet werden können, wenn sich also nur auf einer Seite Fenster befinden und kein wirklicher Luftaustausch stattfinden kann. Neben Klassenzimmern wird auch der Raum des Schulassistenten mit einem Luftreiniger ausgestattet, dort herrscht schließlich immer ein reges Treiben.
Spendenerfolg - auch ohne Veranstaltungen
In den vergangenen 3 Monaten spendeten nicht nur Firmen, sondern auch viele hilfsbereite Eltern, Großeltern und Ehemalige. Nachdem trotz der widrigen Umstände (schließlich konnten pandemiebedingt keine klassischen Spendenveranstaltungen stattfinden) die erforderlichen Summen zustande gekommen waren, kontaktierte die KGS mehr als ein Dutzend Fachfirmen, um die Vor- und Nachteile der in Frage kommenden Geräte abwägen zu können. Der Entschluss fiel zugunsten der Luftreiniger der Marke Neriox – und dank der zahlreichen kleinen und großen Spenden und eines Schmankerls vom Hersteller (bei Abnahme von 10 Geräten gab es das elfte dazu) stehen bald 12 Luftreiniger in der KGS. Spenden für zusätzliche Geräte werden natürlich auch weiterhin gern entgegengenommen.
Saubere Luft, die allen zugute kommt
Zwar sind die Luftreiniger dank Rollen mobil und könnten dadurch beispielsweise bei größeren Veranstaltungen in der Aula eingesetzt werden, doch eigentlich hat jeder seinen festen und extra gekennzeichneten „Parkplatz“ in den jeweiligen Räumen. Die Bedienung der Geräte ist denkbar einfach: Bevor morgens der Unterricht beginnt, werden sie eingeschaltet, was auf Wunsch sogar per App möglich wäre. Nach einer kurzen Anlaufphase regeln sich die Reiniger selbsttätig auf die leisestmögliche Lautstärke herunter – und die ist so angenehm, dass sie den Unterricht nicht im Geringsten stört. Da die Filter nur ca. einmal im Jahr ausgetauscht werden müssen und die UV-Lampen eine Lebensdauer von 8000 Stunden haben, halten sich die Wartungsarbeiten in Grenzen.
Die Technologie der optisch an Drucker erinnernden Luftreiniger sorgt mittels sogenannter HEPA-Filter und UV-Licht dafür, dass 99,995 % der Partikel aus der Luft entfernt werden. Da dies natürlich nicht nur für Corona-Viren gilt, sondern auch für Pollen, Bakterien, Feinstaub, Gerüche etc., kommen die Reiniger allen zugute – für Allergiker etwa dürfte die „frisch gewaschene“ Raumluft eine Wohltat sein.