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Geschrieben von ski am 16. September 2021

Aktuell

Apotheke am Postplatz organisierte Testaktion für die Viertklässler

Die in Quarantäne befindlichen Grundschüler konnten sich freitesten lassen

Fotos: Grundschule am Hausberg
Fotos: Grundschule am Hausberg
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Apothekerin Lucie Wedler hat spontan ihre Hilfe angeboten und die Tests gespendet und durchgeführt
Apothekerin Lucie Wedler hat spontan ihre Hilfe angeboten und die Tests gespendet und durchgeführt

Aufgrund eines Covid-19-Falls befanden sich seit Freitag alle vierten Klassen der Grundschule am Hausberg in Quarantäne. Vom Gesundheitsamt wurde keine Testung der Schüler organisiert – wer sein Kind nach fünf Tagen aus der Quarantäne „freitesten“ lassen wollte, musste sich selbst darum kümmern. Davon hat auch Apothekerin Lucie Wedler von der Apotheke am Postplatz durch unseren Beitrag auf LauterNEUES erfahren: „Ich dachte, das kann nicht wahr sein“,  sagte sie – und entschloss sich, der Grundschule ihre Hilfe anzubieten. Und so wurde spontan eine Testaktion für die Viertklässler organisiert. Am Mittwochvormittag wurde auf dem Schulhof vor dem Haupteingang getestet. 23 Kinder ließen sich testen, alle Tests waren glücklicherweise negativ. Nach Vorlage des Testzertifikats beim Gesundheitsamt wird die Quarantäne für die „freigetesten“ Kinder aufgehoben und sie dürfen nun ab Donnerstag wieder die Schule besuchen.

Die Tests wurden von Lucie Wedler gespendet, die sich auch bei ihrem Team von der Apotheke am Postplatz bedankt, das ihr in der Zeit den Rücken freigehalten hat:  „Wichtig ist, dass die Kinder schnell wieder in die Schule können“.
Schulleiterin Viola Thieme-Brandt und das Kollegium der Grundschule am Hausberg bedanken sich bei Lucie Wedler : „Es ist toll, dass sie uns ihre Hilfe angeboten hat – wir und die Eltern haben uns sehr über die Aktion gefreut, das lief auch ganz problemlos“, sagt Thieme-Brandt. Manche Eltern hatten sich schon unabhängig von der Aktion um eine Freitestung ihrer Kinder gekümmert. Die Viertklässler, die nicht getestet wurden, müssen noch bis Montag in Quarantäne bleiben.

In der gesamten Situation hätte sich die Schulleiterin mehr Unterstützung durch das Gesundheitsamt gewünscht: „Als Schulleitung benötigt man in dieser Situation einfach dringend fachkundige Beratung und Auskünfte, aber ich habe so oft in der Warteschleife gehangen und niemanden erreicht. Insgesamt lief die Kommunikation nicht gut“.


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