Geschrieben von Gordy am 21. Dezember 2013
Aktuell
„Da muss jetzt endlich etwas passieren“, dachte sich Dieter Pfeiffer, als er mal wieder an dem ziemlich zugemüllten, ehemals so idyllischen Hotel Wiesenbeker Teich vorbei kam. Bisher wurde nur aus allen möglichen Richtungen und von allen möglichen Leuten, die sich irgendwie dazu berufen fühlten, angeprangert, aufgefordert, gefordert, sich entrüstet, sich beschwert oder Schuld zugewiesen. Irgendwer muss doch letztlich verantwortlich sein und das ganze Zeug wegräumen – aber wie es oft so ist, Herr „Irgendwer“ war einfach nicht aufzufinden.
Also, dachte sich Dieter Pfeiffer, nicht lange weiter klagen, lieber mal den „Schotten“ fragen. Unter diesem Motto nahm er dann Kontakt zu dem heutigen Besitzer der Hotelruine, Herrn Shaun Moncur, auf. Wenn man jetzt noch Englisch könnte, würde sich das Problem sicher schnell gemeinsam lösen lassen. Wenn…
Leider hatte Herr Moncur das gleiche Problem mit der Deutschen Sprache und nur seine Frau sprach ein wenig Deutsch. Nichts desto Trotz, es ging vorwärts – jeden Tag ein wenig mehr. So wurde Dieter Pfeiffer zum Sprachrohr und Aktivisten der hier neu entstandenen Schottisch/Deutschen Müll-Entsorgungs-Connection. Er nahm Kontakt mit der Abfallentsorgung des Landkreises Osterode und mit der Abfallwirtschaft Walkenried auf und konnte dem ebenso erstaunten, wie erfreuten Herrn Moncur berichten, dass die Entsorgung für ihn kostenlos sei. Die Abrufkarte für den Landkreis wurde gemeinsam ausgefüllt und ein Besichtigungstermin vor Ort mit dem Chef der Abfallwirtschaft Walkenried wurde wahrgenommen, der seinerseits einen großen Container zusagte.
Am Ende des Novembers waren dann endlich so gut wie alle hässlichen Steine des Anstoßes, einschließlich der alten Telefonzelle, von der aus wohl so mancher Hotelgast nach Hause telefonierte, um vom idyllischen Urlaub am Wiesenbeker Teich zu berichten, entsorgt.
Die Kultur des Welterbes hat sich damit rechtzeitig zum Weihnachtsfest doch sichtbar verbessert. Dank und Anerkennung gebührt jedoch Dieter Pfeiffer, der kurzerhand die Dinge in die Hand genommen hat, weil er erkannt hatte: Von allein tut sich hier gar nichts, ich mach das mal.
Alle suchen immer und überall nach Vorbildern – ich hätte da einen wirklich guten Vorschlag…
In Zusammenarbeit mit Dieter Pfeiffer.
Originalfotos (vor Montage): Dieter Pfeiffer
Ich mach das mal !
Dieter Pfeiffer sorgt für Müllbeseitigung an der Hotelruine Wiesenbeker Teich
„Da muss jetzt endlich etwas passieren“, dachte sich Dieter Pfeiffer, als er mal wieder an dem ziemlich zugemüllten, ehemals so idyllischen Hotel Wiesenbeker Teich vorbei kam. Bisher wurde nur aus allen möglichen Richtungen und von allen möglichen Leuten, die sich irgendwie dazu berufen fühlten, angeprangert, aufgefordert, gefordert, sich entrüstet, sich beschwert oder Schuld zugewiesen. Irgendwer muss doch letztlich verantwortlich sein und das ganze Zeug wegräumen – aber wie es oft so ist, Herr „Irgendwer“ war einfach nicht aufzufinden.
Also, dachte sich Dieter Pfeiffer, nicht lange weiter klagen, lieber mal den „Schotten“ fragen. Unter diesem Motto nahm er dann Kontakt zu dem heutigen Besitzer der Hotelruine, Herrn Shaun Moncur, auf. Wenn man jetzt noch Englisch könnte, würde sich das Problem sicher schnell gemeinsam lösen lassen. Wenn…
Leider hatte Herr Moncur das gleiche Problem mit der Deutschen Sprache und nur seine Frau sprach ein wenig Deutsch. Nichts desto Trotz, es ging vorwärts – jeden Tag ein wenig mehr. So wurde Dieter Pfeiffer zum Sprachrohr und Aktivisten der hier neu entstandenen Schottisch/Deutschen Müll-Entsorgungs-Connection. Er nahm Kontakt mit der Abfallentsorgung des Landkreises Osterode und mit der Abfallwirtschaft Walkenried auf und konnte dem ebenso erstaunten, wie erfreuten Herrn Moncur berichten, dass die Entsorgung für ihn kostenlos sei. Die Abrufkarte für den Landkreis wurde gemeinsam ausgefüllt und ein Besichtigungstermin vor Ort mit dem Chef der Abfallwirtschaft Walkenried wurde wahrgenommen, der seinerseits einen großen Container zusagte.
Am Ende des Novembers waren dann endlich so gut wie alle hässlichen Steine des Anstoßes, einschließlich der alten Telefonzelle, von der aus wohl so mancher Hotelgast nach Hause telefonierte, um vom idyllischen Urlaub am Wiesenbeker Teich zu berichten, entsorgt.
Die Kultur des Welterbes hat sich damit rechtzeitig zum Weihnachtsfest doch sichtbar verbessert. Dank und Anerkennung gebührt jedoch Dieter Pfeiffer, der kurzerhand die Dinge in die Hand genommen hat, weil er erkannt hatte: Von allein tut sich hier gar nichts, ich mach das mal.
Alle suchen immer und überall nach Vorbildern – ich hätte da einen wirklich guten Vorschlag…
In Zusammenarbeit mit Dieter Pfeiffer.
Originalfotos (vor Montage): Dieter Pfeiffer
.................................................................................................................................................




