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Geschrieben von PM am 26. Januar 2022

Aktuell

Wir sind nicht still – wir sind nur anders laut!

"Harzer Erklärung" verzeichnet weit über 1300 Unterschriften

Foto: Pixabay
Foto: Pixabay

Weit über 1.300 Unterzeichnende der „Harzer Erklärung“ demonstrieren pandemieverträglich für eine konsequente Corona­politik und gegen die rechte Instrumentalisierung der Pandemielage, teilen die Initiatoren mit.

Die „Harzer Erklärung“ haben mittlerweile weit über 1.300 Personen unterzeichnet, darunter auch viele Prominente. Quer durch die demokratische Parteien- und Organisationslandschaft bis hin zur breit repräsentierten Zivilgesellschaft bezeugen die Unterzeichnenden mit ihrer Unterschrift: Wir stehen für eine fundierte Coronapolitik und für den wissenschaftlichen Diskursanstatt für durchsichtig motivierte Verschwörungs­ideologien und Umsturzphantasien.

Das Aktionsbündnis Südniedersachsen sieht die Harzer Erklärung als ein "machtvolles Zeichen". Und dies soll auch in den nächsten Wochen Großveranstaltungen des Bündnisses, die rasch zu einer Infektionsgefahr mit der hochansteck­enden Omikron-Variante des COVID-19-Virus mutieren können, ersetzen.

Solange der Zustrom der Unterschriften auf dem Onlineprotal petitionen.com (Kurzzugang: http://petition.harzer-erklaerung.de) so anhält, solange ist die Unterschriftensammlung in der derzeitigen Inzidenzsituation die weitaus bessere Alternative zu einer Live-Demonstration, heißt es in der Mitteilung der Initiatoren. Durch die breitgefächerten Unterschriften werden die nur noch knapp vorhandenen Resourcen von Gesundheitssystem und Polizei geschont.

Die ungeachtet der hohen Infektionsgefahr rücksichtslos anhaltenden „Spaziermärsche“ und „Anti-Coronamaßnahmen-Demos“ bleiben aber dennoch nicht unerwidert. Immer wieder muss damit gerechnet werden, dass vom Aktions­bündnis „Flagge gezeigt“ wird in Form von unübersehbaren Bannern an den Aufmarsch-Orten der Maßnahmenkritiker, teilt das Aktionsbündnis mit.

Zahlreiche Spontangespräche mit Menschen, die zuvor die Spaziergänge besucht hatten, zeigten, dass dies ein gutes Zeichen setzt. Für die Zukunft seien bereits neue und ebenfalls coronaverträgliche Aktionen geplant, so dass die Stimme der Mehrheit, der Besonnenheit und der Vernunft auch weiterhin sicher zum Ausdruck komme.

Denn eines ist klar, heißt es in der Mitteilung: "Auch wenn es einigen immer noch vordergründig scheinbar „nur“ um die Kritik der Coronamaßnahmen geht – wer von „Demokratur“ spricht und Polizisten und Andersdenkende als „Unmenschen“ bezeichnet, Bedrohungen von kommunalen Amtsträgern schweigend oder gar befürwortend zur Kenntnis nimmt, macht sich mitschuldig an der gefährlichen Wortergreifung antidemokratischer Kräfte aus der rechtsextremen und zunehmend auch antisemitischen Szene."
 


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