.

Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung von LauterNEUES erklären Sie sich damit einverstanden.

Mittwoch, 21. Oktober 2026
Login



Geschrieben von ski am 22. März 2022
Aktuell

"Hallo Mama, ich hab eine neue Nummer..."

Trickbetrugsmasche per WhatsApp wird immer häufiger

trick_whatsapp.jpg

 "Hallo Mama, mein Handy ist kaputt. Das ist meine neue Nummer, kannst du dir gleich einspeichern": So oder so ähnlich beginnen die WhatsApp-Nachrichten, versandt von einer unbekannten Nummer. Der Gedanke an die eigene Tochter oder den Sohn lässt viele der unbekannten Nummer antworten. Klar, dass man dann die vermeintlich neue Nummer gleich als Kontakt von Sohn oder Tochter einspeichert – und fortan im Glauben ist, mit dem eigenen Kind Nachrichten auszutauschen. Das vermeintliche Kind bittet dann darum, eine dringende Überweisung zu tätigen – denn es könne ja auf dem neuen Telefon (oder wegen eines kaputten Computers) gerade kein Online-Banking machen. Natürlich wird versprochen, das Geld dann gleich zurückzuzahlen.

Diese Betrügerei kommt in letzter Zeit immer häufiger vor, auch die Polizei Osterode warnt vor der Masche. Auf gut Glück werden Mobilnummern angetextet und die Betrüger geben sich, ähnlich wie beim Enkeltrick, für Sohn, Tochter oder Enkelkind aus. Mit Hilfe von vertrauten Anreden und Smileys wollen die Betrüger möglichst vertraut wirken und es wird dann versucht, Zeitdruck aufzubauen – man müsse eine Sofortüberweisung für das Kind machen, weil sonst eine Zahlungsfrist ablaufe.

Für diese Art des Betrugs gelten dieselben Warnungen wie bei betrügerischen Anrufen: Die Polizei rät, unbedingt auf anderem Wege persönlich nachzufragen, wenn man von einer unbekannten Rufnummer kontaktiert wird. „Rufen Sie die Tochter/den Sohn/den Verwandten zum Beispiel über die Ihnen bereits bekannte Festnetznummer zurück. Vermeiden Sie es den Namen oder andere Details des Verwandten zu nennen, denn dieses Wissen nutzen die Kriminellen, um in die Rolle des Genannten zu schlüpfen. Gehen Sie auf keinen Fall auf Geldzahlungsforderungen über Messenger-Dienste ein“, so die Polizei. Auf keinen Fall sollte man Überweisungen tätigen, bevor man nicht mit seinen Kindern oder Enkeln auf anderem Wege persönlich gesprochen hat.

Wer Opfer einer solchen Betrügerei geworden ist, sollte sich sofort an seine Bank wenden und Anzeige bei der Polizei zu erstatten und dazu das Handy mit dem Chatverlauf mitzunehmen.



.................................................................................................................................................

Bild der Woche