Geschrieben von Rolf Steinke am 29. Januar 2023
Nützliche Sachen nicht einfach wegwerfen, sondern in andere Hände geben
Beim Winterflohmarkt im Kurhaus gab es viel zu entdecken








Es ist sicher eine besondere Atmosphäre, die auf sogenannten Floh- und Trödelmärkten herrscht. Die Verkäufer möchten ihre Sachen unterschiedlicher Art entsorgen und hoffen, noch einen guten Preis dafür zu bekommen. Die Besucher schlendern von Stand zu Stand und hoffen, ein Schnäppchen zu machen. Wird ein interessanter Gegenstand entdeckt, fragt der Kunde nach dem Preis. Ist dieser in Ordnung, geht es trotzdem in ein Verkaufsgespräch. Verhandeln und Feilschen ist in Deutschland nicht unbedingt üblich, doch hier gehört es dazu. Meist werden sich Verkäufer und Käufer einig und die gebrauchten Sachen wechseln den Besitzer.
Erlös der Standgebühren wird gespendet
Recht viel Betrieb herschte im Kurhaus am Sonntagnachmittag. Auf Tischen ausgebreitet wurden Spielsachen, Kleidung, Bücher und auch besondere Gegenstände angeboten. Glitzernde Abendgarderobe, Erinnerungen an die Kelly Family in der Jugendzeit, Sammeltassen, Skihelme, Kleidung in jeder Größe und Spielsachen. Die meisten Gegenstände waren noch sehr gut erhalten. Im Gespräch mit LauterNEUES betonten die privaten Standbetreiber, dass sie nicht nur den Verkaufspreis im Fokus sehen, sondern anderen Personen eine Freude machen möchten - unter anderem damit, dass ihre Standgebühr einer Familie zugutekommt, die durch einen Brand ihr Hab und Gut verloren hat.