Geschrieben von ski am 02. April 2023
Osterfeuer und Osterhasen-Wasserskilauf am Wiesenbeker Teich
Campingpark und Baude am Wiesenbek haben nach Umbaupause wieder geöffnet






Seit Januar hatten die Wiesenbek-Baude und der Campingpark geschlossen. Jetzt freut sich Familie Dombrowsky auf die neue Saison. Die ersten Gäste sind natürlich schon eingetroffen und das längst zur Tradition gewordene Osterfeuer am Wiesenbeker Teich dürfte wieder viele Besucher anziehen. Denn die vielen Osterfeuer im Harz, einst von den Feuerwehren oder der Dorfjugend in jedem Dorf veranstaltet, sind inzwischen ganz schön rar geworden. „Da habe ich großen Respekt vor den Scharzfelder, die das jedes Jahr wieder hinkriegen“, sagt Maik Dombrowsky. Die Lauterberger können jedenfalls am Samstagabend zum Wiesenbek kommen und sich dort auch wieder auf Livemusik von Sängerin Xandra freuen. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt, und die besondere Atmosphäre am Wiesenbeker Teich tut ihr übriges dazu. Entzündet wird das Feuer bei Einbruch der Dunkelheit. (So war es 2022)
Gratis Wasserskifahren - im Osterhasenkostüm
Und am Ostersonntag geht es ab 14 Uhr zum Osterhasenlauf direkt auf den Teich: da wird die Wasserskianlage angefahren. Wer im Osterhasenkostüm kommt, fährt gratis Wasserski, verspricht Phil Dombrowsky.
Nach der Umbauzeit geht es also wieder richtig los am Wiesenbek. Allerdings fallen viele der Neuerungen und Verbesserungen gar nicht sofort ins Auge der Besucherinnen und Besucher: „Wir haben vieles gemacht, was man nicht sofort sieht“, erklärt Maik Dombrowsky. So wurde zum Beispiel die Elektrik im Haus erneuert. Weil die Wohnwagen und Wohnmobile immer größer werden, wurden auch einige Stellplätze vergrößert. Dazu wurde unter anderem eines der Wigwam-Ferienhäuschen umgesetzt und dessen Terrasse abgebaggert. Zwei Stellplatzreihen können nun Wohnmobile und -anhänger bis zu 8 Meter Länge beherbergen. Zwar gibt es inzwischen durchaus Fahrzeuge, die sogar noch länger sind, sagt Maik Dombrowsky: „Aber zehn Meter Länge, das geht bei uns einfach nicht, die würden am Hang aufsetzen. Wir sind hier nun mal im Gebirge“.
Weiterentwickelt wurde das eigene Ablesesystem für den Strom der Camper – diese können jederzeit ihren eigenen Verbrauch ablesen und dank eines eigenen Steckersystems ist es auch für beide Seiten sicher und transparent, was abgerechnet wird – das ist zugleich natürlich ein Anreiz dafür, mit der Energie sparsam umzugehen.
Auch das Lichtsystem auf dem Platz wurde weiterentwickelt. „Wir haben eine Niederflurbeleuchtung“, erklärt Phil Dombrowsky. Diese soll den Platz nur bis zur Hüfthöhe beleuchten und ist nach unten gerichtet: „Damit man auch die Sterne sehen kann“. Das hilft übrigens nicht nur den Beobachtern des Nachthimmels, sondern auch den Insekten.
Phil Dombrowsky hatte auch die Idee, an dem Wettbewerb für CO2-neutrale Campingplätze teilzunehmen, wo er sich eine gute Platzierung erhofft. "Dafür haben wir mit einem großen Aufwand sehr viele Daten zusammengetragen".
Für den Kunden nicht sichtbar, aber mit um so mehr Aufwand verbunden war dafür die IT-Umstellung. Und vieles lief in dieser Zeit an Vorplanungen für spätere Erweiterungen an zusätzlichen Ferienhäusern auf dem Gelände: „Wir wollen in den nächsten Jahren immer Stück für Stück wachsen.“ Aber eine Sache ist auf jeden Fall auf dem Gelände schon zu entdecken: der neue Pizzaofen.
Gute Nachfrage, wenig Personal
Die Nachfrage sei inzwischen wieder auf dem Stand vor Corona, erläutert Maik Dombrowsky. Camping hat in den vergangenen Jahren einen Boom erlebt, aber dennoch sei es nicht so, dass im Harz im Sommer alle Plätze immer ausgebucht seien: „Wenn der Sommer supergut ist, wollen alle an die Ostsee“. Dabei hat natürlich gerade der Wiesenbek mit Badestelle und Wasserski auch viel Spaß im Wasser zu bieten. Dombrowsky hofft, die Badestelle in diesem Sommer auch für die Öffentlichkeit wieder öffnen zu können. „Aber die Frage ist, ob wir dafür Personal finden“. Denn für die Saison sucht er noch Mitarbeiter/innen, unter anderem für den Badebereich, den Kiosk und die Außenanlagen. „Das können auch fitte Leute im Rentenalter gut machen“.