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Geschrieben von ski am 01. Mai 2023
Aktuell

Abwärtstrend bei den Verkehrsunfällen hält an

Mehr Unfallfluchten, mehr Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss: die Bad Lauterberger Polizei stellt ihre Statistik für 2022 vor

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Beim Verkehrsunfallgeschehen hält der Abwärtstrend im Bereich des Polizeikommissariats Bad Lauterberg an. Im vergangenen Jahr kam es gemäß der Statistik, die der PK-Leiter Guido Schwarze kürzlich vorstellte, zu 441 Verkehrsunfällen, das sind 16 weniger als im Vorjahr. Zurückgegangen ist auch die Anzahl der Verkehrunfällen mit schwerverletzten Personen; 2022 waren es 5, im Jahr davor noch 7. Auch gab es 2022 – ebenso wie im Vorjahr – keinen tödlichen Verkehrsunfall.

Bei den aufgenommenen Verkehrsunfällen wruden insgesamt 65 Personen verletzt. 45 davon waren Fahrer oder Mitfahrer in einem Pkw oder Lkw, 9 verletzten sich als Fahrer oder Mitfahrer auf einem Kraftrad. Vier Personen verletzten sich als Radfahrer, zwei mit einem Pedelec und fünf Personen waren als Fußgänger unterwegs.

Davon waren 2 Kinder bis sechs Jahre, 2 Kinder zwischen sechs und vierzehn Jahren, 11 Heranwachsende zwischen 18 bis 21 Jahren, 10 Personen waren über 65 Jahre alt.

Anstieg bei den Unfallfluchten und bei Fahrten unter Alkohol und Drogen

Einen starken Anstieg gab es allerdings bei den Unfallfluchten: hier kam es 2022 zu 131 Fällen, im Jahr 2021 waren es noch 98 gewesen.  Von den 131 Fällen konnten 47 aufgeklärt werden.
Angestiegen sind auch die Fahrten unter Alkoholeinfluss, nämlich von 28 auf 37 Fälle. Noch stärker war der Anstieg bei den Fahrten unter Einfluss berauschender Mittel. Im Jahr 2022 wurden 75-mal Blutproben angeordnet, im Vorjahr waren es 46 gewesen.

Ausserdem ahndete die Polizei Bad Lauterberg 2022 284 Geschwindigkeitsverstöße. Trotz aller elektronischen Hilfsmittel und Freisprechanlagen: weiterhin sind viel zu viele Fahrer mit dem Handy am Steuer unterwegs. 201 Verstöße wurden hier verzeichnet.  Trotz den Warnvorrichtungen in neueren Fahrzeugen wird auch weiterhin sehr viel ohne Gurt gefahren: 284 Verstöße gab es im vergangenen Jahr.


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