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Mittwoch, 21. Oktober 2026
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Geschrieben von Rolf Steinke am 05. Mai 2023
Aktuell

Weiße Wäsche im Schrank, Kaffee trinken und Schnittchen essen, klönen

Im Gemeindehaus fand nach drei Jahren Abstinenz wieder der Markttreff statt

Nachtkleid von Großmutter Hermine (Fotos: Rolf Steinke)
Nachtkleid von Großmutter Hermine (Fotos: Rolf Steinke)
Stickereien waren bei Großmutter beliebt
Stickereien waren bei Großmutter beliebt
Christine Hüser hat noch ein Foto ihrer Schwiegereltern
Christine Hüser hat noch ein Foto ihrer Schwiegereltern
"Waschmaschine" der Großmutter
"Waschmaschine" der Großmutter
Kartoffelsuppe zum Probieren
Kartoffelsuppe zum Probieren
Kostproben genießen und Neuigkeiten austauschen
Kostproben genießen und Neuigkeiten austauschen
Da war die Welt noch in Ordnung
Da war die Welt noch in Ordnung

Bevor die Corona-Pandemie viele Veranstaltungen lahmlegte, war der monatliche Markttreff ein beliebter Termin im Gemeindehaus: einige Stunden, um sich unbeschwert zu treffen und Neuigkeiten auszutauschen. Die Damen des Markttreffs kochten Kaffee und boten selbstgebackenen Kuchen, belegte Schnittchen und eine Suppe an. Allerdings nicht, um mit den Cafés und Restaurants zu konkurrieren - die Erlöse des Verkaufs gehen ausschließlich an viele soziale Projekte in der Kneippstadt.

Reine weiße Wäsche mochte die Urgroßmutter

In den vielen Jahren des Markttreffs gab es die unterschiedlichsten Ausstellungen.Lilli Gans, eine der Damen des Markttreffs, erzählte im Gespräch mit LauterNEUES, dass  das Motto der letzten Ausstellung vor der Pandemie "Frühlingsmutmacher" lautete.

Es war eine weiße Parade, die auf den Tischen im Gemeindehaus ausgebreitet war. Und auch die "Waschmaschine" von damals war zu sehen, die aus zahlreichen Utensilien wie Waschbrett, Seife, Holzklammern und weiteren Gegenständen für die Handwäsche bestand.

Nachthemden und Fotoerinnerungen

Ingrid Günther aus Osterhagen hatte das Nachthemd ihrer Großmutter Hermine aus Barbis aus dem Jahr 1920 mitgebracht. Christine Hüser stellte zu den Ausstellungstücken ein Foto ihrer Schwiegereltern.

Meistens werden Spruchbänder bei Demos gezeigt. Das konnte die Generation von Ur- und Großmutter viel besser und stets unpolitisch. Es war halt die gute alte Zeit...."Blank und rein soll stets die Küche sein", "Eigener Herd ist Goldes wert", "Wo Liebe sich zum Glück gesellt, da ist das schönste Heim der Welt".


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Bild der Woche