Geschrieben von Rolf Steinke am 06. Juni 2023
Herzgespann, Angelika und Ananasminze: Kräuter sind vielfältig verwendbar
Etwas abseits im Kurpark befindet sich der Kräutergarten, der vom Kneippverein gepflegt wird







Ob einige der Kräuter, die im Kräutergarten wachsen, wirklich bestimmte Leiden lindern oder heilen, müssen Mediziner und Kräuterexperten entscheiden. Doch schon ein Besuch im Kräutergarten lohnt sich. Es ist nicht nur die Vielfalt (über 50 Kräuter), die überrascht, sondern auch ihr Duft. Allerdings muss man schon ein Blatt pflücken und es in der Hand verreiben und daran riechen.
Kräuter haben Bioqualität und gedeihen ohne Dünger
Obwohl es momentan sehr wenig regnet, wachsen die meisten Kräuter sehr gut. Etwas schwerer haben es die Neuanpflanzungen: So brauchen Herzgespann, Bischofskraut, Akelei und Ananasminze regelmäßige Wassergaben. Zitronenmelisse, Currykraut, Frauenmantel und viele weitere Kräuterpflanzen gedeihen auch ohne flüssigen Zusatz. Sollte es aber einen Sommer mit wenig Niederschlag geben, muss gegossen werden.
Eigenschaften werden in Schildern erklärt
Soweit sich Schilder an den Kräutern befinden, werden deren Eigenschaften erwähnt. Wenn nur der Name an den Kräutern steht, so hilft das Internet weiter.
Pflücken für den Eigenverbrauch erlaubt
Einige der Kräuter wachsen sehr buschig heran. So erlaubt es der für den Kräutergarten verantwortliche Kneippverein, Kräuter in geringer Menge für den Eigenverbrauch zu verwenden. Sobald die Kräuter weiter wachsen und aufblühen, locken diese zahlreiche Insekten an.