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Geschrieben von ski am 31. März 2014
Aktuell

"Hier gibt's doch nichts zu holen"

Am Wochenende wurde ins Rathaus eingebrochen

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Die Tür zur Stadtkasse wurde aufgehebelt...
Die Tür zur Stadtkasse wurde aufgehebelt...
und die Büros durchwühlt...
und die Büros durchwühlt...
...offenbar auf der Suche nach Bargeld
...offenbar auf der Suche nach Bargeld

Am Montagmorgen haben einige Mitarbeiter der Stadtverwaltung unerwartet freibekommen. Denn Hausmeister Lothar Bernhard hatte morgens eine böse Entdeckung gemacht: ins Rathaus wurde eingebrochen. Offenbar haben der oder die Ganoven ein Loch in eine Fensterscheibe zum Sitzungssaal gemacht und sind so in das alte Fachwerkgebäude gelangt. Dort hebelten mehrere Bürotüren auf, unter anderem zur Stadtkasse. Außerdem bohrten sie einen Schlüsselkasten auf und verschafften sich so Zutritt zu den anderen Räumen, die sie ebenfalls durchwühlten. Dabei richteten der/die Einbrecher ein erhebliches Chaos an.

Nach Ankunft der Polizei wurden dann die Räume erst einmal verschlossen; bis die Spurensicherung abgeschlossen ist, darf das Gebäude nicht betreten werden. Bürgermeister Dr. Thomas Gans blieb daher nichts anderes übrig, als die Mitarbeiter, die in dem Gebäude ihre Büros haben, wieder nach Hause zu schicken: da auch in einen Osteroder Heimtextilienmarkt eingebrochen worden war, war die Kripo zur Spurensicherung erst einmal dort im Einsatz.

Noch ist nicht klar, was gestohlen wurde und wie hoch der Sachschaden ist. Aber der angerichtete Schaden dürfte die Beute mal wieder übersteigen. Es ist ja nicht der erste Einbruch in das alte Rathausgebäude - am Heiligen Abend 2011 wurde schon einmal in die Stadtkasse eingebrochen.  Ob es wohl an dem Wort Stadtkasse liegt, dass die Ganoven hier eine Gelegenheit zum, nun ja, Kassemachen wittern?  "Ich verstehe das nicht - es weiss doch eigentlich jeder, dass es bei uns nichts zu holen gibt!", so der Bürgermeister. Denn die Zahlungen werden ohnehin fast ausschließlich per Überweisung oder mit Scheck vorgenommen. Und eine luxuriöse Büroausstattung gibt es in Bad Lauterberg auch nicht.

Ob Gegenstände fehlen, werden die Mitarbeiter erst noch feststellen müssen, wenn die Büros freigegeben sind. Das Backsteingebäude, in welchem sich das Bürgerbüro befindet, war übrigens nicht betroffen.


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