Geschrieben von Rolf Steinke am 27. Oktober 2023
Eine Besteigung der 73 Stufen zum Bismarckturm lohnt sich immer
Er ist das höchste Ausflugsziel in der Kneippstadt und bietet eine herrliche Aussicht ins weite Umland








Es gibt wenige Aussichtspunkte im Harz, die so eine Weitsicht in die Umgebung bieten wie der Bismarckturm. Auch der Hausberg bietet einen sehenswerten Blick auf einen Teil der Stadt und in die nähere Umgebung.
Freie Blicke an einem sonnigen Herbsttag
An einem noch sonnigen und milden Herbsttag schwang sich der Autor dieses Artikel auf sein E-Bike und radelte zum Bismarckturm. Die Gaststätte war gut besucht. Nach Bezahlung eines Euros, der für die Renovierung des Turmes verwendet wird, darf man die 73 Stufen zur Plattform erklimmen. Es war an diesem Tag ungewöhnlich windstill dort oben.
Ob der Blick in Richtung Brocken, Torfhaus, Ravensberg, Luttertal, Großer Knollen oder ins Odertal: Auch ohne ein Fernglas waren alle Aussichtspunkte gut zu erkennen.
Rambi bewacht den Bismarckturm
Seit vielen Jahren lebt die Waschbärin Rambi in einem großen Gehege neben der Gaststätte. Die Wirtin Annegret Pues erzählte im Gespräch mit LauterNEUES, dass der Waschbär erst Rambo heißen sollte, bis das Geschlecht geklärt wurde. Gern lässt sich Rambi mit Leckereien füttern, so die Wirtin.
Bismarckturm als Wandermittelpunkt
Insgesamt gibt es 222 Stempelkästen zur Harzer Wandernadel, und die Nummer 115 ist der Bismarckturm. Zugleich ist der Bismarckturm eine der Bauden des Harzer BaudenSteigs, der von Bad Grund zum Kloster Walkenried führt.
Mitglieder des Harzklubs unter der Leitung ihres Vorsitzenden Klaus Wiedemann haben sich ehrenamtlich für die dringende Renovierung des Turmes eingesetzt. Wer einmal die tolle Aussicht erlebt hat, steigt wieder gern die 73 Stufen hinauf, egal ob Einwohner oder Gast der Stadt.

