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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von Karl-Heinz Wolter am 28. November 2023
Aktuell

Baufortschritte bei Barbiser Feuerwehr

Spatenstich für Erweiterungsbau

Beim Spatenstich (von rechts) Michael Baumann, Markus Otto, Bernd Wiedemann, Rolf Lange, Sascha Fricke (Stellv. Ortsbrandmeister Barbis) und Kai Giza (Fotos: Karl-Heinz Wolter)
Beim Spatenstich (von rechts) Michael Baumann, Markus Otto, Bernd Wiedemann, Rolf Lange, Sascha Fricke (Stellv. Ortsbrandmeister Barbis) und Kai Giza (Fotos: Karl-Heinz Wolter)
Schweres Gerät im Einsatz
Schweres Gerät im Einsatz
So wird es aussehen nach Fertigstellung
So wird es aussehen nach Fertigstellung
Baubeschreibung insgesamt
Baubeschreibung insgesamt

Zum offiziellen und obligatorischen Spatenstich anlässlich des Erweiterungsbaus bei der Feuerwehr Barbis am Donnerstag, dem 23.11.2023, hatte Ortsbrandmeister Michael Baumann eingeladen und eine Vielzahl der Geladenen waren trotz widriger Witterung erschienen. So versammelten sich Mitglieder der Barbiser Wehr und des Kommandos, Stadtbrandmeister Bernd Wiedemann und sein Stellvertreter Kai Giza, Bürgermeister Rolf Lange, Sabine Glage vom Bauamt der Stadt, Ortsbürgermeister Rainer Jakobi, Vertreter des Ortsrates, des Stadtrates, der ausführenden Bauunternehmen und Markus Otto vom verantwortlichen Architektenbüro sowie weitere interessierte Einwohner des Ortsteils hinter dem bestehenden Gerätehaus, wo bereits rege Bautätigkeit herrscht.

Diese bereits laufenden Arbeiten und deren Fortschritt sind von besonderer Bedeutung, denn die Gelder hierfür stammen aus einer ersten Finanzierungsrate in Höhe von 950.000 Euro und müssen in diesem Jahr noch verbaut werden bzw. die Baumaßnahmen müssen begonnen haben. Nach kurzen Grußworten vom Ortsbrandmeister Baumann und von Bürgermeister Lange führten die Besucher noch Gespräche in kleineren Runden bei einem Imbiss und Getränken. In einem Gespräch erklärte der leitende Architekt, Dipl.-Ing. Markus Otto, die Besonderheit eines solchen Projektes, bei dem die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr trotz Bautätigkeiten jederzeit gewährleistet werden muss. „Das ist eine Belastung für die Feuerwehr und eine Herausforderung für die beteiligten Firmen“ so Otto. Aber er ist zuversichtlich, dass alles gut klappt und das gesamte Projekt mit einem veranschlagten Volumen von ca. 3,2 Mio. Euro Baukosten Anfang des Jahres 2025 fertiggestellt werden kann. Das Architekturbüro Otto betreut derzeit allein 8 Bauprojekte für Feuerwehren und verfügt über entsprechende Erfahrungen.

Zunächst wird der Anbau/Neubau mit Fahrzeughalle erstellt und danach wird der Bestandsbau (Altbau) erneuert. Die Grundfläche (Brutto) beträgt nach dem Umbau dann 1531 qm; derzeit 838 qm; also ein Zugewinn von 693 qm. Beim Bruttorauminhalt ist der Zugewinn noch höher: Derzeit sind das 2337 Kubikmeter; durch den Neubau kommen 3348 hinzu und ergeben insgesamt dann 5685 Kubikmeter. Das Gebäude wird selbstverständlich mit einer Photovoltaikanlage, einem entsprechenden Speicher und einer Luft/Wärmepumpe ausgestattet.

Da das Architekturbüro Otto auch das Neubauprojekt für die Feuerwehr Bartolfelde/Osterhagen betreut, konnte in Erfahrung gebracht werden, dass mit der Fertigstellung dort im Frühjahr 2024 gerechnet werden kann, da nunmehr hauptsächlich nur noch die Außenanlagen erstellt werden müssen.


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