Geschrieben von ski am 21. Dezember 2023
Fitness mit modernster Technik – und mit App
Im Balance Spa & Fitness wurde in die neueste Generation an Fitnessgeräten investiert
Wenn es ins neue Jahr geht, wird das bekanntlich gern zum Anlass genommen, um einen guten Vorsatz in die Tat umzusetzen und etwas mehr für die Gesundheit tun. Eine Möglichkeit dafür bietet das Balance Spa & Fitness der Kirchberg-Therme, wo man sich ganz dem Gesundheitssport verschrieben hat. Computergesteuerte Geräte sind dort schon lange selbstverständlich, doch im Herbst wurde kräftig investiert und erneuert: sämtliche Kardio- und Fitnessgeräte wurden ausgetauscht und auf die neueste Generation umgestellt. Das bedeutet unter anderem, dass man jetzt mit einer Smartphone-App trainieren und dort auf seinen Trainingsplan und die Ergebnisse zugreifen kann.
86 Tonnen bewegt
„Wir haben natürlich auch vorher schon immer wieder einzelne Geräte erneuert“, erläutert Björn Gollée. Um den Nutzerinnen und Nutzern das gewohnte Training bieten zu könnten, mussten diese jedoch zu den anderen kompatibel sein. Jetzt gibt es aber eine ganz neue Gerätegeneration des Anbieters TechnoGym, die auch den neuesten Standards für Medizinprodukte entspricht und mit der App einen ganz neuen Trainingskomfort bietet. Darum wurden diesmal sämtliche Geräte auf einmal ausgetauscht – insgesamt 56 Stück im Balance und im Vitalcenter Gollée. Zu diesem Zweck blieb das Studio fünf Tage lang geschlossen. Alle packten mit an: „Das waren lange Tage und ein großes Stück Teamarbeit“, erklärt Gesamttherapieleiterin Cornelia Bär. Denn solche Kraft- und Ausdauertrainingsgeräte sind nicht nur groß, sondern vor allem auch schwer: insgesamt wurden 86 Tonnen an Gewicht bewegt. Zwei Schwerlast-Lkws brachten die neuen Geräte und nahmen die alten mit.
Reha- und Gesundheitssport ist der Schwerpunkt
Rund eine halbe Million Euro investierte das Haus Gollée in die neuen Geräte im Balance. „Diese Geräte helfen zielgerichtet mit, Fehler beim Trainierenden zu verhindern“, erklärt Björn Gollée. Die hochmoderne motorgestützte Beinpresse wird beispielsweise zur Diagnostik eingesetzt: sie erkennt, ob Fehlstellungen oder einseitige Belastungen vorhanden sind. Außerdem ist sie in praktisch jeder Position einsetzbar und man kann die Maximalbelastung definieren – damit können etwa Oberschenkel, Rücken und Beine gezielt und schonend trainiert werden. Ganz wichtig ist dies beispielsweise nach Operationen. Auch ein gezieltes Training der Außen- oder Innenbänder ist dabei möglich, und durch die Motorunterstützung können keine plötzlichen Überlastungen auftreten.
Überhaupt ist Reha- und Gesundheitssport der Schwerpunkt im Balance: „Wir richten uns an Leute, die gezielt an ihrer Gesundheit arbeiten möchten“, sagt Björn Gollée. Daher wird für jedes Mitglied ein individueller Trainingsplan erstellt. Dabei wird großer Wert darauf gelegt, dass geschultes Personal den Mitgliedern auch beim Training zur Seite steht, damit die Nutzer nicht alleine gelassen werden und die Übungen auch korrekt durchgeführt werden: „Qualifiziertes Personal ist uns wichtig. Hier im Studio sind immer mehrere Physiotherapeuten und qualifizierte Sport- und Fitnesskaufleute mit Trainerschein“, so Gollée.
Smartphone-App wird gut angenommen - es geht aber auch ohne
Die neue App für Smartphones vernetzt sich mit den Cardio- und Fitnessgeräten, aber sie kann nicht nur das Training im Studio, sondern den gesamten Tag des Mitglieds abbilden, was die Bewegung betrifft. Beispielsweise die Teilnahme an Kursen, eigene Übungen und die Bewegung im Alltag, denn sie kann auch mit vielen Fitnesstrackern und Smartwatches gekoppelt werden. Außerdem schlägt sie Übungen vor, motiviert zum Training und zeigt sogar die momentane Auslastung der Geräte an.
Das bedeutet aber nicht, dass nun jedes Mitglied, das im Balance trainieren möchte, ein Smartphone dazu nutzen muss: die bekannten gelben Schlüssel, mit denen man sich beim Training einloggen kann, funktionieren auch weiterhin. „Die App wird jedoch wirklich gut angenommen“, berichtet Mirko Wünsch, der Teamleiter des Balance. Auch der Informationsfluss zum Beispiel für die Anmeldung zu Kursen, die Auslastung der Kurse und individuellen Trainingsergebnissen wird durch die App erleichtert. Knapp dreißig Kurse werden übrigens derzeit pro Woche angeboten, beispielsweise Aquafitness, Dance Workout, Rückenfit, Spinning, BoxFit, Yoga, Pilates, HIIT (Hoch-Intensitäts-Intervalltraining), Aktives Dehnen oder auch der Klassiker Bauch vs. Rücken. Das Balance passt seine Öffnungszeiten nach der Auslastung durch die Trainierenden an und hat 365 Tage im Jahr geöffnet – es gibt also viele Gründe, ein bisschen mehr für seine Gesundheit zu tun.







