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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von ski am 24. Dezember 2023

Aktuell

55 Einsätze und noch lange kein Ende in Sicht

Feuerwehr und Anwohner kämpfen gegen das Wasser

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Das Wasser drückt in zahlreiche Keller, wie hier in der Aue
Das Wasser drückt in zahlreiche Keller, wie hier in der Aue
Die Oder an der Koldung, Heiligabend 14 Uhr
Die Oder an der Koldung, Heiligabend 14 Uhr

Diesen Heiligabend haben sich viele Lauterberger anders vorgestellt: schon seit gestern abend laufen vielerorts die Keller voll, die Feuerwehren der Stadt sind pausenlos im Einsatz. Schon 55 Einsätze sind es am Heiligen Abend um 14 Uhr, und mit einer Entspannung der Lage ist vorerst nicht zu rechnen.

Neben den zahlreichen überfluteten Kellern, wo das Grundwasser hochdrückt, gab es auch mehrere kritische Einsätze, wie Stadtbrandmeister Bernd Wiedemann berichtet. So war das Barbiser Freibad übergelaufen, das Wasser musste in den Barbiser Bach gepumpt werden, damit der Damm nicht unterspült wird. Auch der Andreasbach ist übergelaufen, dem Hüttengraben droht dasselbe. Mehrere Brücken waren überflutet. Stark betroffen ist vor allem der Bereich Odertal, Masttal, Flößwehrtal, Meilerplatz, wo auch ein verstopftes Rohr freigemacht werden musste. In diesem Bereich ist auch die untere Wasserbehörde tätig, da Ölaustritte eine Absaugung nötig gemacht haben.

Der Wiesenbek läuft derzeit über das Entlastungswehr über, wodurch viel Wasser hinunter in die Stadt fließt. Außerdem haben die Bad Lauterberger Wehren noch in der Nacht die Feuerwehr Bad Sachsa dabei unterstützt, die Garage des Salztal Paradieses auszupumpen.

Freiwillige aus der Bevölkerung haben sich zahlreich daran beteiligt, in Barbis bei Firma Petrusky einige tausend Sandsäcke aufzufüllen, und sind noch dabei. Derzeit wird weiterer Sand durch den Bauhof vom Kalkwerk der Fels-Werke GmbH in Münchehof besorgt. Der Sand wird vom Kalkwerk Münchehof kostenlos zur Verfügung gestellt.

Außerdem werden 3000 weitere Sandsäcke aus Göttingen angeliefert, wo sich eine zentrale Sandsackfüllanlage befindet.

Stadtbrandmeister Bernd Wiedemann rechnet damit, dass die Situation noch so weitergeht; mit einem Überlaufen der Talsperre sei jedoch nach Aussage der Harzwasserwerke nicht zu rechnen. Aber für die Einsatzkräfte ist kein ruhiger Heiliger Abend in Sicht. Auf die Frage, wie viele Personen denn zugange sind, sagt Wiedemann: „Alles, was bei uns laufen kann, ist im Einsatz“.

Wer uns aktuelle Informationen, Fotos oder Videos zur Situation zur Veröffentlichung bei LauterNEUES zur Verfügung stellen möchte, kann dies per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per WhatsApp unter Tel. 0151-22 89 35 49 tun!

Das Video zeigt die Brücke an der Koldung am 24.12.23 gegen 14 Uhr.

 


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