Geschrieben von ski am 02. Januar 2024
„Erst einmal bei uns selbst für Frieden sorgen“
Neujahrsempfang am Wiesenbeker Teich






War es der 32., oder doch der 33.? Maik Dombrowsky selbst ist sich da nicht ganz sicher, wie oft er schon am ersten Tag des neuen Jahres zum Neujahrsempfang an der Wiesenbek-Baude geladen hat. Aber sicher ist: seit 34 Jahren betreibt er den Campingpark am Wiesenbeker Teich. Auch dieses Mal kamen wieder zahlreiche Lauterberger und Gäste, um mit ihm zusammen das neue Jahr mit einem Glühwein und Musik zu begrüßen. Es spielte das bewährte Südharzer Bläser-Quartett unter der Leitung von Walter Ziegler. Dieser beeilte sich, dem Publikum zu versichern, dass da tatsächlich fünf statt vier Leute stehen – es lag nicht also am Restalkohol, dass das Quartett diesmal ein Quintett war.
Einige gesundheitliche Rückschläge hatte Familie Dombrowsky zu verkraften, außerdem plagen den Betrieb, wie so viele, Personalsorgen. „Man verdient ja mehr, wenn man nicht arbeiten geht“, so Maik Dombrowsky. Um so dankbarer zeigte er sich für seine langjährigen Mitarbeiter, die ihm nach wie vor die Treue halten, auch wenn die Arbeitsbelastung eigentlich nicht zu schaffen ist. Dennoch gab es Einschnitte, so mussten bereits die Betriebszeiten geändert werden.
Wie in den Jahren zuvor, war auch diesmal der Bad Lauterberger Altbürgermeister Otto Matzenauer vor Ort und sprach ein Grußwort. Auch er habe in den ganzen Jahren nur einmal beim Empfang gefehlt: „Diese Veranstaltung ist zur Tradition geworden, und ich möchte, dass das auch eine Tradition bleibt“. Solange Dombrowsky den Campingpark betreibe, werde dieser auch weiterhin die Besucherströme anziehen, da sei er sich sicher. Angesichts der vielen Krisen und Kriege in der Welt, so Matzenauer, seien wir alle aufgerufen, erst einmal in der eigenen Familie, in der eigenen Gemeinde für Frieden zu sorgen.
Das Südharzer Bläser-Quartett/Quintett unterhielt später angesichts der ständig drohenden Regentropfen die Gäste im Inneren der Baude weiter.