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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von ski/PM Polizeidirektion Göttingen/PD Göttingen am 08. Januar 2024
Aktuell

Überschaubare Beteiligung bei der Demo: 80 Fahrzeuge beteiligten sich

Demo/Blockade sorgte für Verkehrsbehinderungen

Alle Fotos: Marco Schneid
Alle Fotos: Marco Schneid
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Zu keinen besonderen Vorkommnissen kam es laut Mitteilung der Polizeidirektion Göttingen bei der Demo am 08.01.2024, so die vorläufige Bilanz. Aufgerufen hatten zu der Demo und Verkehrsblockade in erster Linie die Bauernverbände, neben der Agrarindustrie hatten sich aber auch noch einige Spediteure, Handwerker und allgemein Unzufriedene beteiligt.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen zwischen Göttingen und Nienburg kam es aufgrund von Schleichfahrten und Blockaden zu teils erheblichen Verkehrsbehinderungen. Ab den frühen Morgenstunden waren Traktoren und andere landwirtschaftliche Fahrzeuge in den Städten, auf den Bundesstraßen und an Autobahnzufahrten unterwegs und haben lautstark auf sich aufmerksam gemacht.

Ca. 80 Fahrzeuge

Der Demo- und Blockadeaufruf war in den sozialen Medien stark verbreitet worden; letztlich blieb die Zahl der beteiligten Fahrzeuge aber im Bereich der Polizeidirektion Göttingen sehr überschaubar: Bei den mehr als 50 versammlungsrechtlichen Aktionen im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen, das sich über 7.790 km² mit 1,24 Millionen Bürgern, sieben Landkreise sowie die Städte Hameln und Hildesheim erstreckt, wurden insgesamt knapp 2500 Fahrzeuge gezählt. Begleitet wurden die Demonstrationen von nahezu 500 Beamtinnen und Beamten der Polizeidirektion Göttingen sowie Kräften der Bereitschaftspolizei Niedersachsen.
Im Bereich Bad Lauterberg beteiligten sich am Vormittag ca. 80 Fahrzeuge, teilte die PI Göttingen auf Anfrage von LauterNEUES mit. Die Verkehrsbehinderungen sorgten für einige Unterrichtsausfälle an Schulen.

Vereinzelt kam es zu kleineren Verkehrsunfällen, wie etwa im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Göttingen, wo ein Verkehrsteilnehmer an der Anschlussstelle Hann. Münden-Hedemünden versucht hat, an einer Blockade vorbei auf die A7 aufzufahren. Dabei wurde ein Landwirt vom vorbeifahrenden Auto berührt, jedoch nicht verletzt. In Hess. Oldendorf kam es ebenfalls zu einem kleineren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen, ebenso im Stadtgebiet Hildesheim mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Verletzt wurde auch hier niemand. Bei dem Versuch, eine Blockade zu umfahren, ist ein Verkehrsteilnehmer aus dem Landkreis Northeim in einen aufgrund von Hochwasser gesperrten Bereich geraten und hat sich dort festgefahren. Im Bereich der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg kam es aufgrund einer längeren Blockade der A2 zwischen den Anschlussstellen Rehren und Lauenau auf den Nebenstrecken zu Verkehrsbehinderungen.

Polizeivizepräsident Mathias Schröder zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf des Protesttages. "Ich freue mich, dass die Aktionen in unserem Zuständigkeitsbereich durchweg friedlich und weitestgehend reibungslos verlaufen sind und sich die große Mehrheit der Protestierenden an die Auflagen gehalten hat", so Schröder, der ausdrücklich die Kooperationsbereitschaft der Landwirtinnen und Landwirte lobt. Gleichzeitig dankt er den Bürgerinnen und Bürgern, die die Hinweise beherzigt, die Proteste in ihren Arbeitsweg
einkalkuliert und die Situation überwiegend gelassen hingenommen haben.

Alle Fotos in diesem Beitrag: Marco Schneid - vielen Dank!


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