Geschrieben von Rolf Steinke am 18. August 2024
Krumme und gerade Lutter, Bergbaugeschichte, hohe Bäume und Wassertreten
Hitze in der Stadt? Radele doch einfach mal ins malerische und kühle Luttertal
Seit einigen Tagen herrschen schon recht hohe Temperaturen, teilweise über 30 Grad, in der Stadt. Schon in Ordnung, denn es sind eventuell die letzten Tage, die sich so sommerlich zeigen. Die Kneippstadt bietet aber einige Rückzugsmöglichkeiten, um der unmittelbar brennenden Sonne etwas zu entkommen. So kann man etwa im Kurpark entlang der Oder schlendern und in den zwei Wassertretstellen Abkühlung suchen.
Ein Ruhepol der besonderen Art: das Luttertal
Ob, wie in diesem Bericht, mit dem Rad oder in einer Wanderung, gerade bei den momentanen Temperaturen lohnt sich ein Abstecher ins Luttertal. Am Bienenhof Quellmalz (vor einigen Jahren mit einem idyllischen Café) teilen sich die Wege. Gerade und krumme Lutter fließen zusammen.
Blicke abseits der Wege lohnen sich
Auch mit dem E-Bike, mit dem man schneller unterwegs ist, lohnt sich ein Blick abseits des Weges. Enten tummeln sich im Naturteich. Sehr ruhig fließen die Flüsse entlang des Weges. Hohe Bäume und Büsche sorgen für viel Schatten. Auf einigen Dennert-Tannen wird an die Bergbaugeschichte der Stadt erinnert. Die Wege führen nach St. Andreasberg oder zum Großen Knollen.
Erfrischung für die Füße
Die Wassertretstelle an der blauen Lagune wird sehr oft besucht. Zufällig erfrischt sich gerade eine Frau und geht im "Storchengang" durch die Wassertretstelle.