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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von PM Landkreis Göttingen am 11. September 2024
Aktuell

Bundesweiter Warntag am 12. September

Am Donnerstag lärmen wieder die Warnapps - und mancherorts auch die Sirenen

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Am Donnerstag, 12.09.2024, testen die Stadt und der Landkreis Göttingen sowie der Bund gegen 11:00 Uhr ihre Warn-Mittel. Ziel des bundesweiten Warntags ist es, einerseits die Bevölkerung mit den verschiedenen Warn-Kanälen vertraut zu machen, sie für Warnungen zu sensibilisieren und die Funktionsfähigkeit der verschiedenen Systeme zu testen.

Zum Warntag sollen die technischen Abläufe im Fall einer Warnung und auch die Warnmittel selbst auf ihre Funktion und auf mögliche Schwachstellen überprüft werden. Am Warntag wird der Bund über Cell Broadcast und Warn-Apps Alarme auslösen. Die Kommunale Regionalleitstelle für Stadt und Landkreis wird die Sirenen ansteuern. Da Sirenen nicht flächendeckend vorhanden sind, wird auf den Warnmittelmix gesetzt und werden weitere Warninstrumente genutzt. Über das sogenannte Cell Broadcast werden rund die Hälfte aller Mobiltelefone in Deutschland direkt erreicht.

„Es ist gut, im Fall der Fälle die verschiedenen Warnsysteme und Alarmtöne zu kennen“, sagt Göttingens Erster Stadtrat Christian Schmetz. Der Warntag solle daher für das Thema sensibilisieren, so Schmetz, und betont: „Das hilft, im Ernstfall Ruhe zu bewahren und sich und sein Umfeld besser zu schützen.“

„Der Warnmittelmix bilden eine sehr gute Grundlage, um die Bevölkerung im Notfall flächendeckend zu erreichen. Diesen wollen wir stetig erweitern und optimieren. Aus diesem Grund haben wir ein Sirenengutachten beauftragt, dessen Ergebnisse im Herbst vorliegen sollen. Auf dieser Basis werden wir den weiteren flächendeckenden Ausbau mit den Gemeinden fortentwickeln. Zudem empfehle ich allen Bürger*innen, die noch keine WarnApp auf Ihrem Smartphone installiert haben, dies dauerhaft zu tun“ erläutert Marlies Dornieden, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit und Ordnung des Landkreises Göttingen.

Die Sirenenwarnung erfolgt durch einen 60 Sekunden dauernden auf- und abschwellenden Warnton, zehn Minuten später ertönt ein ebenfalls 60 Sekunden dauernder Ton zur Entwarnung. Es wird darum gebeten, während des Probealarms von Anrufen in der Kommunalen Regionalleitstelle – außer natürlich im Notfall – abzusehen. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.


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