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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von Rolf Steinke am 18. Oktober 2024
Aktuell

Physiotherapeutinnen und -therapeuten sind sehr begehrt und werden überall gesucht

In der Berufsfachschule Dr. Muschinsky starteten 24 Schülerinnen und Schüler ihre dreijährige Ausbildung

Gemeinschaftsfoto vor der Berufsfachschule (Fotos: Rolf Steinke)
Gemeinschaftsfoto vor der Berufsfachschule (Fotos: Rolf Steinke)
Schulleiterin Astrid Döbrich und Benjamin Muschinsky
Schulleiterin Astrid Döbrich und Benjamin Muschinsky
Die Ausbildungsklasse
Die Ausbildungsklasse
Begrüßung und Informationen durch den Geschäftsführer
Begrüßung und Informationen durch den Geschäftsführer
Bürgermeister informiert über die Kneippstadt
Bürgermeister informiert über die Kneippstadt
Begrüßungsgeschenke wurden verteilt
Begrüßungsgeschenke wurden verteilt
Ollesandra und Janek
Ollesandra und Janek

Das Menschliche möglich Machen

In einem der Klassenzimmer der Berufsfachschule begrüßte der Geschäftsführer Benjamin Muschinsky die neuen Schüler des 38. Physiotherapiekurses. Inzwischen, so Muschinsky, hat die Schule 766 Physiotherapeuten in 37 Kursen mit Erfolg ausgebildet. In diesem Kurs kommen fast alle Schüler aus der näheren Umgebung, wobei eine Schülerin aus der Ukraine kommt und ein Schüler aus Kasachstan.

Zu erwähnen ist, dass alle ehemaligen Schüler, die ihre Ausbildung bestanden haben, eine Festanstellung gefunden haben, ob in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Spezialkliniken, Einrichtungen für geistig und körperlich eingeschränkte Menschen, Sozialpflegeheimen, Tagesstätten für Erwachsene oder natürlich auch den Standorten der Klinik Dr. Muschinsky. Die Einsatzorte sind sehr vielfältig, bemerkte Muschinsky.  Mit dem Spruch von Sören Kierkegaard, "Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden“, beendete der Geschäftsführer Benjamin  Muschinsky seine Begrüßungsrede und wünschte zum Abschluss gute Nerven, viel Wissensdurst und eine schöne Zeit in der Berufsfachschule.

Kneippstadt sehr lebenswert

Bürgermeister Rolf Lange überbrachte die Grüße von Rat und Verwaltung und gab einige Informationen über Bad Lauterberg. Als Begrüßungsgeschenk hatte er Gutscheine für einen Besuch im Vitamar mitgebracht.

Von den Lehrern lernen, viel über den menschlichen Körper erfahren

Zwei der Schüler nahmen sich nach den Begrüßungsreden Zeit für ein Gespräch mit LauterNEUES. Ollesandra stammt aus der Ukraine und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Osterode. Sie erzählt, dass ein geplanter Rückflug von einem Urlaub in Spanien in ihre Heimat nicht möglich war, denn an diesem Tag begann der Krieg in der Ukraine. Sie informierte sich in den Berufsinformationsveranstaltungen in Osterode und fand so die Berufsfachschule in der Kneippstadt. Am 1. Oktober begann die Schule, und sie lobte, dass die Lehrkräfte alles sehr gut erklären und über große Erfahrung verfügen.

Yanek ist erst 17 Jahre alt und kommt aus Hörden. Nach einem Praktikum in der Klinik entschied er sich zur Ausbildung in der Berufsfachschule. Er bemerkte, dass die Lernfächer schon sehr anspruchsvoll sind, aber er übt dann noch zuhause den Lernstoff. Alles über die Behandlung am Körper der Menschen zu erfahren, ist für ihn besonders interessant. Ob er nach seiner Ausbildung in der Praxis seiner Mutter einsteigen wird, kann er momentan noch nicht sagen.


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