Geschrieben von Karl-Heinz Wolter am 24. Dezember 2024
Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr erneut gewürdigt
Flucon übergab großzügige Spende
Die im Barbiser Industriegebiet seit 2020 ansässige Firma Flucon, ein Hightech-Familienunternehmen mit weltweitem Kundenstamm (Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Fluidmessgeräten, Prüfstandapparaturen und mehr) war vor fast genau einem Jahr von dem Hochwasser in unserer Region betroffen; ca. 500 qm Kellerräume standen unter Wasser. Die Freiwillige Feuerwehr Barbis kam hier zum Einsatz und leistete professionelle Hilfe beim Abpumpen und bei der Verhinderung weiteren Eindringens von Wasser.
Die Geschäftsführer des Unternehmens, das Geschwisterpaar Johanna und Simon Hausner, waren tief beeindruckt vom Engagement der freiwilligen Helfer, die dort über die Feiertage an drei Tagen geholfen und unterstützt hatten. Hunderte Sandsäcke wurden in einer Menschenkette bewegt und als die Pumpe der Barbiser Wehr im Dauereinsatz defekt ging, besorgten die Helfer kurzfristig Ersatz. Durch den Einsatz konnte unter anderem das Eindringen des Wassers in einen hochsensiblen Elektronikraum verhindert und so noch höherer Schaden abgewendet werden.
Dieses hohe Maß an Einsatzbereitschaft und -fähigkeit und eine sehr gute Koordination lobten und würdigten die Geschäftsführer Hausner ausdrücklich und brachten ihre Dankbarkeit jetzt noch einmal durch eine großzügige Spende zum Ausdruck. Nachdem bereits ein Teil des Erlöses vom Sommerfest gespendet wurde, erhielt die Barbiser Wehr nun zusätzlich einen symbolischen Scheck über 2000 Euro und dazu noch eine neue Tauchpumpe mit reichlich Zubehör für professionelle Einsätze.
Zur Übergabe dieser Spenden waren die Barbiser in Mannschaftsstärke auf dem Firmengelände mit ihrem neuen Löschfahrzeug erschienen. Ortsbrandmeister Michael Baumann bedankte sich außerordentlich für die großzügige Spende und zeigte sich beeindruckt. Er und sein Stellvertreter Sascha Fricke überreichten dem Geschwisterpaar ein Präsent als Zeichen der Dankbarkeit. Mit guten Wünschen für die Weihnachtszeit – möglichst ohne Einsätze in diesem Jahr - ging man danach zufrieden auseinander.