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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von PM/ski am 01. April 2025
Aktuell

Personalmangel in der Gastronomie - „Spülen statt zahlen“

Harzer Hof in Scharzfeld testet innovative Zahlungsmethode

Spülen statt zahlen: Jennifer Ponath (li.) ist gespannt, wie das Modell angenommen wird
Spülen statt zahlen: Jennifer Ponath (li.) ist gespannt, wie das Modell angenommen wird

Wer kennt es nicht? Man genießt ein köstliches Essen, doch beim Blick auf die Rechnung kommt plötzlich der Gedanke: „Könnt ich stattdessen nicht einfach abspülen?“ Genau diese Möglichkeit bietet ab sofort der Harzer Hof in Scharzfeld.
Aufgrund steigender Preise für Lebensmittel, Energie und Personal sowie des allgemeinen Mitarbeitermangels geht der Harzer Hof in Scharzfeld einen innovativen Weg: Mit der neuen Zahlungsoption „Spülen statt zahlen“ können Gäste ihren Restaurantbesuch ab sofort durch Arbeitszeit in der Spülküche begleichen.

„Immer wieder hören wir von Gästen den scherzhaften Satz: ‚Mal sehen, ob ich genug Geld dabei habe. Ansonsten muss ich wohl spülen!‘ Also dachten wir uns: Warum nicht?“ erklärt Jennifer Ponath, Nachfolgerin im Familienbetrieb Harzer Hof, mit einem Augenzwinkern.

Die neue Preisliste: So funktioniert’s

Wer am Ende des Abends den Rechnungsbetrag nicht in Euro begleichen möchte, kann diesen nun in Arbeitszeit abarbeiten. So sieht die neue Preisstruktur aus:

    Schnitzel mit Pommes – 25 Minuten Spüldienst + 5 Minuten bei Umbestellung zu Bratkartoffeln
    Currywurst – 15 Minuten Spülen + 5 Minuten Ketchup-Flecken entfernen
    Kichererbsencurry – 20 Minuten inkl. großen Kochtopf
    Jedes Getränk – +10 Minuten extra

Nachhaltiges Gastro-Modell der Zukunft?

Mit dieser humorvollen Aktion möchte der Harzer Hof in Scharzfeld nicht nur für ein Schmunzeln sorgen, sondern auch auf die Herausforderungen der Branche aufmerksam machen. „Angesichts der steigenden Betriebskosten und fehlenden Arbeitskräfte testen wir mit „Spülen statt zahlen“ ein nachhaltiges Modell für die Gastronomie der Zukunft.“, so Jennifer Ponath augenzwinkernd.

Ob das neue Modell tatsächlich Anklang findet oder ob doch lieber in Euro gezahlt wird, wird sich ab dem heutigen 1. April zeigen. Interessierte sind herzlich eingeladen, die neue Zahlmethode auf die Probe zu stellen – Spülschwämme und Gummihandschuhe liegen bereit. Jetzt bleibt nur die Frage: Sind Sie bereit für Ihren ersten Spüldienst?




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