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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von PM Paritätischer am 05. Mai 2025
Aktuell

„Expedition Depression“ erzählt die Geschichte von fünf jungen Menschen, die sich auf einen Roadtrip begeben

Am 20. Mai um 17:30 Uhr in der Kinowelt Herzberg

Foto: Pixabay, jplenio
Foto: Pixabay, jplenio

Fünf junge Menschen, das sind Jacqueline, Julia, Charis, Christoph und Christoph, begeben sich auf eine außergewöhnliche Reise quer durch Deutschland – auf den Spuren ihrer Depression. Dabei besuchen sie eine Kinder- und Jugendpsychiatrie-Klinik, campieren auf Zeltplätzen, machen eine Alpenwanderung und erleben einen Sporttherapie-Tag und kommen ganz schön an ihre Grenzen. Das alles wurde im Film „Expedition Depression“ festgehalten, der am 20. Mai in der Kinowelt Herzberg gezeigt wird.

Mit dem Film möchten die Kooperationspartner das Thema Depression beleuchten und in der Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen. Außerdem sollen durch die Veranstaltung regionale Unterstützungsangebote bekannt gemacht werden. Hierfür gibt es die Möglichkeit vor dem Film ab 17:30 Uhr mit Mitarbeitende der Kooperationspartner im Foyer des Kinos ins Gespräch zu kommen. Nach dem Film, der um 18:00 Uhr startet, gibt es die Möglichkeit über den Film ins Gespräch zu kommen.

Mitarbeitende der Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen Osterode, der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Landkreises Göttingen, dem Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamts von Stadt und Landkreis Göttingen sowie dem Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen haben sich zusammengetan, um diese Veranstaltung zu organisieren. Dabei wird die Veranstaltung durch die AOK Niedersachsen gefördert.

Zum Film:

Das Roadmovie erzählt von einer Erkrankung, unter der in Deutschland mittlerweile mehr als fünf Millionen Menschen leiden - darunter auch viele junge Menschen. So unterschiedlich die Protagonisten sind, ein Thema verbindet sie alle: Jeder und jede von ihnen hat schon im Kindes- oder Jugendalter Depressionen erlebt und musste einen Weg im Umgang mit der Erkrankung finden. Auf ihrer gemeinsamen Reise wollen sie mehr über Depressionen, ihre Behandlung und den Umgang damit herausfinden. Und auch Antworten finden auf die Frage: Was kann anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Umgang mit ihrer Erkrankung helfen? Antworten, die durch den
Film an die Öffentlichkeit transportiert werden sollen.

Michaela Kirst (Regisseurin und Produzentin) und Axel Schmidt (Filmemacher und Facharzt für Psychiatrie) haben sich mit dem Quintett auf den Weg gemacht. Gemeinsam mit der Deutschen Depressionsliga ist so ein eindrucksvoller, ungewöhnlicher Dokumentarfilm entstanden, der über die schwere Erkrankung aufklärt. „Expedition Depression“ gibt nicht nur Antworten – dank der Offenheit der fünf Protagonisten gibt er ihr ein Gesicht und sendet drei wichtige Botschaften: Depression kann jeden treffen, Depression ist behandelbar, und: „Du bist nicht allein“.


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