Geschrieben von PM Landschaftspflegeverband Göttingen am 14. August 2025
Mit Detektor und Taschenlampe
Fledermäuse entdecken am 27. August
Wussten Sie, dass Fledermäuse beim Schlafen mit einem speziellen Sehnenmechanismus kopfüber hängen können, ohne dafür Muskelkraft aufzuwenden? Am Mittwoch, den 27. August 2025, werden ab 19:00 Uhr am Herzberger Juessee viele weitere spannende Fakten aus der Welt der Fledermäuse präsentiert.
Im Rahmen des Hotspot-Projekts „Naturschatz Gipskarst“ lädt der Landschaftspflegeverband Landkreis Göttingen e.V. erneut zu einer spannenden Fledermauswanderung ein. Unter der fachkundigen Leitung von Wolfgang Rackow (NABU Osterode) können Interessierte in die Welt der nachtaktiven Flugkünstler eintauchen.
Die Exkursion führt rund um den Juessee in Herzberg am Harz – ein Gewässer mitten in der Südharzer Gipskarstlandschaft, einem der 30 Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland. Die Umgebung bietet verschiedenen Fledermausarten wertvolle Lebensräume.
Neben spannenden Naturbeobachtungen erhalten die Teilnehmenden Einblicke in das Verhalten, die Lebensweise und den Schutz dieser faszinierenden Tiere.
Das Hotspot-Projekt „Naturschatz Gipskarst“ widmet sich in enger Kooperation mit dem NABU Osterode besonders dem Schutz der Mopsfledermaus. In dem reich strukturierten Offenland der Südharzer Gipskarstregion mit extensiv bewirtschaftetem Grünland, Streuobstwiesen und einer engen Verzahnung mit Laubmischwäldern und höhlenreichen Felsstrukturen findet die deutschlandweit stark gefährdete Art Jagdgebiete sowie geeignete Sommer- und Winterquartiere, die es dringend zu schützen und zu erhalten gilt.
Bitte denken Sie für die Wanderung an wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk und eine Taschenlampe. Die Führung ist geeignet für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren.
Bei Regen muss die Veranstaltung leider entfallen.
Termin: Mittwoch, 27.08.2025
Zeit: 19:00 bis 21:30 Uhr
Treffpunkt: Skaterplatz am Juessee, An der Nagelschmiede, 37412 Herzberg am Harz
Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) sowie durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU), den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), den Landkreis Göttingen und die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung.
