Geschrieben von PM Diabeteszentrum am 09. Oktober 2025
Das Diabeteszentrum Bad Lauterberg hat einen neuen Chefarzt
Dr. Cord Skamira übernimmt die ärztliche Leitung




Zum 1. Oktober 2025 übernahm Dr. med. Cord Skamira die ärztliche Leitung des Diabeteszentrums Bad Lauterberg. Mit ihm gewinnt die traditionsreiche Fachklinik für Innere Medizin und Diabetologie einen erfahrenen Facharzt, der sowohl in der direkten Patientenversorgung als auch in Forschung und Wissenschaft ausgewiesene Expertise einbringt, so erklärt das Diabeteszentrum. Für an Diabetes melitus erkannte Patentinnen und Patienten bedeute die Neubesetzung noch mehr Expertise und weiterhin eine medizinische Behandlung auf höchstem Niveau.
Dr. med. Skamira studierte Humanmedizin an den Universitäten Göttingen und Hannover. Seine ärztliche Laufbahn begann er an der Medizinischen Hochschule Hannover, wo er in der Endokrinologie und Diabetologie klinisch tätig war und zugleich Forschungserfahrung in angrenzenden Disziplinen wie Immunologie und Rheumatologie sammelte. Weitere Stationen führten ihn in die Intensivmedizin und Nephrologie.
Parallel dazu engagierte er sich als Sektionsleiter bei einem namenhaften weltweit tätigen und forschenden Pharmaunternehmen in der Planung und Koordination von internationalen Studien in den Bereichen Herz-Kreislauf und Diabetes. Diese Tätigkeit ermöglichte ihm tiefe Einblicke in die Schnittstelle von klinischer Forschung, evidenzbasierter Therapie und praktischer Patientenversorgung.
Seit 2006 war Dr. Skamira als niedergelassener Internist und Diabetologe (DDG) in Baden-Württemberg tätig, später als Medizinischer Direktor eines MVZ. Zuletzt arbeitete er als Facharzt für Innere Medizin in der Schweiz. Wissenschaftlich ist er durch mehrere Veröffentlichungen und Vorträge im Bereich Diabetologie, Endokrinologie und Herz-Kreislauf Forschung hervorgetreten.
Mit Dr. med. Skamira erhält das Diabeteszentrum Bad Lauterberg eine ärztliche Leitung, die Erfahrung aus Klinik, Forschung und Praxis vereint. Von besonderer Bedeutung ist seine Kompetenz in der Vernetzung: Als Leiter diabetologischer Qualitätszirkel hat er bewiesen, dass er regionale Strukturen stärkt und den fachlichen Austausch fördert. Dr. Skamira plant, die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten weiter zu intensivieren, neue Fortbildungen im Haus zu etablieren und Qualitätszirkel zu stärken, die sowohl lokal als auch überregional Maßstäbe setzen. Seine frühere Leitung des Qualitätszirkels in Bad Saulgau ist ein Beispiel für sein Gespür für Vernetzung und praxisnahe Lösungen. Für die Patientinnen und Patienten steht damit eine Versorgung in Aussicht, die nicht nur medizinisch hochwertig, sondern auch inhaltlich gut vernetzt ist – ein zentraler Aspekt moderner Diabetologie.
Das Diabeteszentrum Bad Lauterberg, betrieben von der Gemeinnützigen Stiftung für Diabetes-Therapie in Bad Lauterberg im Harz, zählt zu den führenden Einrichtungen in Deutschland, die sich auf die Behandlung und Schulung von Menschen mit Diabetes mellitus spezialisiert haben. Es steht für höchste medizinische Qualität und wurde mehrfach ausgezeichnet. Es trägt das Zertifikat „Diabetisches Exzellenzzentrum“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) – ein Gütesiegel für spezialisierte und leitliniengerechte Versorgung von Menschen mit Diabetes. Darüber hinaus ist das Zentrum als diabetologisches Fußzentrum zertifiziert und bietet damit auch in der Behandlung und Prävention diabetischer Fußkomplikationen eine fachlich fundierte Betreuung nach anerkannten Standards. Diese Auszeichnungen unterstreichen das Engagement des Hauses für eine umfassende, qualitätsgesicherte Versorgung.
Mit Dr. med. Skamira an der Spitze verfolge das Haus das Ziel, diese Qualität nicht nur zu sichern, sondern durch wissenschaftliche und organisatorische Impulse weiter auszubauen, heißt es.
Für die Diabetologie bedeute diese Personalentscheidung ein Signal der Kontinuität und zugleich der Erneuerung: Kontinuität, weil die Patientenversorgung auf höchstem Niveau gewährleistet bleibt. Erneuerung, weil mit Dr. med. Skamira ein erfahrener Netzwerker und Wissenschaftler neue Schwerpunkte setzen kann – sei es in Qualitätszirkeln, in Fortbildungsprogrammen oder in der Repräsentanz nach außen. Die Patientenzufriedenheit und Therapieerfolge sollen weiter gesteigert werden. Dabei bleibe der Fokus klar auf den Menschen selbst: „Der Patient und sein Wohlbefinden bilden den zentralen Bezugspunkt all unseres ärztlichen und pflegerischen Handelns.“, erklärt er.