Geschrieben von Rolf Steinke am 26. Oktober 2025
Telefon, Fotos und Videos, Bezahldienst, Überwachung und vieles mehr
Das Smartphone ist der ständige Begleiter am Tag und in der Nacht
Der Autor dieses Berichts kann sich noch sehr gut an seine Jugendjahre erinnern, obwohl diese schon Jahrzehnte zurückliegen. In seinem Elternhaus gab es schon das erste Telefon mit Wählscheibe. Die Mutter telefonierte mit Verwandten aus Düsseldorf. Das Wählscheibentelefon immer im Blickfeld, ob jemand anruft. Auch die Nachbarn kamen vorbei und fragten, ob sie telefonieren konnten, denn nicht alle hatten damals ein Telefon.
Telefonrechnung immens
Viele Jahre sind ins Land gegangen, Heirat ist erfolgt und die Kinder werden erwachsen. Kaum sind die Mädchen von der Schule zurück, erfolgt der Griff zum Telefonhörer, warum auch immer. Der Sohn aber hat eine spezielle Nummer gewählt und die hohe Rechnung war keine Freude für den Vater. Eine Flatrate gab es damals noch nicht.
Smartphone ist Alltagsgegenstand
Es ist schon eine Entwicklung, die eigentlich unglaublich ist: Man ist zu jeder Zeit erreichbar, egal ob per Anruf oder über WhatsApp oder sonstige Anbieter. In Bus oder Bahn wird sofort nach der Abfahrt zum Smartphone gegriffen, um sofort zu schauen, was gerade passiert, ohne sich mal umzuschauen. Fahrkarten werden darüber bezahlt und die neuesten Nachrichten sind zu lesen, sogar Bankgeschäfte sind zu tätigen. Verträge werden abgeschlossen, die schon jeden Monat über 50 Euro kosten können. Ist das Smartphone nicht mehr aktuell, wird es einfach entsorgt und ein neuer Vertrag abgeschlossen. Anfallende Kosten spielen anscheinend keine Rolle. Eine Tageszeitung spielt keine Rolle mehr, die hauptsächlich ältere Leser aus Gewohnheit lesen.
Sucht? Gewohnheit? Lebenserleichterung?
Für Andrea (48) und Jörg (55) ist das Smartphone zum Alltagsgegenstand geworden. Auch in ihrem Beruf wird es genutzt, um mit Kunden in Kontakt zu bleiben und auch online zu arbeiten. Helmut (78) nennt unendlich viele Gründe, das Smartphone zu nutzen, Kontakte per WhatsApp mit Freunden und der Familie sind für ihn sehr wichtig. Mailverkehr mit Behörden, Autofahrten planen, Wetterdaten abrufen, Musik streamen, Kalender führen, Pflanzen bestimmen, Gehirn mithilfe von Aufgaben trainieren, Nachrichten aus verschiedenen Quellen lesen. Aber er mailt auch, dass sein Smartphone für ihn Lebenserleichterung und Stütze ist, die für ihn eindeutig zum positiven Resultat der modernen Entwicklung gehört.
Natürlich hat auch der Autor dieses Berichtes ein Smartphone. Mit 14 Euro Gebühr im Monat noch recht moderat. Besonders WhatsApp wird genutzt. Auch Google hilft bei der Suche bei der Rechtschreibung der Berichte für LauterNEUES. Es würde schon etwas fehlen, wenn dieses spezielle Gerät nicht greifbar wäre.