Geschrieben von Rolf Steinke am 09. Februar 2026
Aufsteigender Nebel, Tauwetter und rutschige, matschige Wege
Trotzdem lohnt sich ein Aufstieg zum Kummelberg und zum Bismarckturm
Bereits am Sonntagmorgen lag Nebel ringsum der Kneippstadt. Einfach im warmen Wohnzimmer sitzen und zum Beispiel den Fernseher einschalten und die Übertragungen der Winterolympiade schauen? Es gibt bessere Alternativen: Raus an die frische Luft. So entschloss sich der Autor dieses Berichtes, die Wanderschuhe anzuziehen und zum Bismarckturm zu wandern.
Forststraße vereist
Mitunter reicht das Profil der Wanderschuhe nicht aus. Im Handel gibt es Spikes, Schneeketten und Steigeisen, die unter den Schuhen befestigt werden. Bei dieser Wanderung wurden die Spikes auf die Wanderschuhe aufgezogen. So ging es gut eine Stunde zum Kummelberg hinauf. Schnee lag noch auf den Dächern in der Stadt. Das Odertal mit Vor- und Hauptsperre war trotz des nebligen Wetters gut zu erkennen. Auf dem Kummel angekommen waren die Stadt, der Brocken und Torfhaus im Nebel versunken.
Die Ruhe genießen
Nach einer Stärkung in der Gaststätte am Bismarckturm wurde der Rückweg angetreten. Steil ging es den Lönsweg hinab. Weiter zum Hausberg, wo es sehr schöne Aussichten auf die noch winterliche Stadt zu sehen gab. In der Ferne hörte man die Rufe der Kraniche. Mit der Seilbahn hinab endete eine Wanderung, die trotz trüben Wetters viel Spaß gemacht hat.