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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von ski am 21. März 2026
Aktuell

Wasser mit Kohlensäure, (un-)diszipliniertere Schüler, und viele Erlebnisse

Deutsch-spanischer Schüleraustausch an der KGS

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Schon zum zweiten Mal nahm die KGS Bad Lauterberg an einem Austauschprogramm mit einer Schule in Spanien teil, und kürzlich waren 11 Schülerinnen und Schüler aus Santa Bàrbara (Taragona), Katalonien in Bad Lauterberg zu Gast. Zehn Tage lang hatten sie ein volles Programm, mit Besichtigungen, Ausflügen zum Beispiel nach Göttingen und Braunschweig, und Wanderungen, und waren in dieser Zeit in Gastfamilien untergebracht. Finanziert wird das Ganze durch ein ERASMUS-Programm, und so fallen für die Familien keine Kosten an, einzige Bedingung: sie müssen ebenfalls einen Gastschüler oder eine Gastschülerin aufnehmen. Auf diese Weise ist ein Auslandsaufenthalt für alle möglich, auch für Familien, die es sich sonst vielleicht nicht leisten könnten. Die Schüler*innen aus Bad Lauterberg waren bereits im November in Santa Bàrbara zu Gast.  Dass der Austausch ein großer Gewinn für alle Teilnehmenden ist, darüber sind sich die Lehrerinnen Cleo Kraushaar von der KGS und Isabel Cid von der Sekundarschule Les Planes völlig einig. Denn ein Auslandsaufenthalt verbessert nicht nur die Sprachkenntnisse, sondern erweitert auch den eigenen Horizont und stärkt das Selbstbewusstsein. 

Auch die deutschen und spanischen Schülerinnen und Schüler konnten das bestätigen: Sana Akouchih, Maria Haroon, Izan Jimenez und Marlon Garcia Opretzka sprachen mit LauterNEUES. Sie haben beim Austausch einiges erlebt und bekamen beispielsweise die Unterschiede im jeweiligen Schulsystem, aber auch im Alltag hautnah mit. Les Planes hat nur rund halb so viele Schüler*innen, in Deutschland unterrichten die Lehrkräfte zwei oder mehr Fächer, in Spanien immer nur eines, und um die „Relaxzone“ im C-Gebäude (also dem Oberstufenbereich der KGS) werden die Deutschen ein bisschen beneidet.  Anderes unterscheidet sich nicht wirklich: auch in der spanischen Schule wird genau wie an der KGS mit Smartboards gearbeitet. 

Die deutsche Begeisterung für Sprudelwasser mit Kohlensäure wird nicht von allen geteilt, das Abendessen ist hier eher früh, und über die Qualitäten der deutschen Küche gab es unter den spanischen Schüler/innen unterschiedliche Meinungen. Ebenfalls völlig uneinig waren sich die beiden Lehrerinnen darüber, ob nun die deutschen oder die spanischen Schüler*innen disziplinierter sind – beide sind der Ansicht, die jeweils anderen Schüler seien fleißiger und ruhiger und die eigenen seien, nun ja, schlimmer. Die anwesenden deutschen und spanischen Schüler*innen konnten diese wichtige Frage allerdings auch nicht abschließend klären - dieses Rennen ist also unentschieden.

Aber in allen anderen Punkten herrschte große Harmonie und beste Stimmung, so dass auf alle Fälle feststeht, dass sich die beiden Schulen weiterhin zum Austausch verabreden wollen. Zusammengefunden haben sich die KGS und Les Planes übrigens dank einer Art „Dating-Plattform für Schulen“, die an diesem Erasmus-Programm teilnehmen wollen, berichtet Cleo Kraushaar. Und weil sich die Organisator*innen so gut verstehen und die Besuche so wunderbar klappen, wird es auch in den nächsten Jahren auf jeden Falle Schüleraustausche zwischen Katalonien und dem Harz geben. 


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