Geschrieben von Rolf Steinke am 18. September 2026
"Beiß nicht gleich in jeden Apfel. Er könnte sauer sein..."
Neben den Wirtschaftswegen nahe Elbingerode gibt es eine wahre Apfel- und Birnenschwemme
Die älteren Jahrgänge werden sich noch an das Lied von Wenke Myhre aus dem Jahr 1966 erinnern. Doch im Inhalt wird mehrheitlich auf ein schönes Mädchen hingewiesen.
Geschmack ist nicht gleich Geschmack
Es ist doch ganz einfach: Man geht in den Supermarkt und sucht sich die passende Sorte aus, herrlich anzusehen und ohne Flecken. Doch zuhause zeigt sich beim ersten Biss oft, dass der Geschmack fehlt. Ganz anders, wenn der Biss in eine der zahlreichen Sorten aus der Baumallee nahe Elbingerode erfolgt. Ob ein Probieren vom Baum hier erlaubt ist, soll in diesem Bericht keine Rolle spielen. Die Äpfel und Birnen hängen sowieso sehr hoch. Aber es gibt genug unter den Bäumen. Allerdings sollte man ein Taschenmesser dabei haben.
Unzählige alte Sorten
Es sind fast 80 Bäume, die meist unbekannte Apfelsorten tragen, so etwa Landsberger Renette, Goldrenette von Blenheim, Schneidapfel, Kaiser Wilhelm, Winterglockenapfel. Gloster, Roter Boskoop und James Grieve sind bekannter, aber gemeinsam haben sie alle den Vorteil, nicht mit Chemie behandelt worden zu sein. Eine Besonderheit ist die Gellerts Butterbirne. Sehr informativ sind auf einem Schild die Sorten beschreiben.
Mit dem Rad unterwegs
Mit dem E-Bike ist die Streuobst-Baumallee nahe Elbingerode in gut einer Stunde zu erreichen. Ein schöner Weg führt vom Schloss Herzberg hinunter. Über Hörden nach Herzberg, Scharzfeld und Barbis könnte die Rücktour erfolgen.







