Geschrieben von Rolf Steinke am 03. Oktober 2026
Ein Tag der Dankbarkeit, der Freundschaft und der Versöhnung
Walkenrieder, Ellricher und Gäste feiern das 36. Rotbuchenfest
Es ist sicher kaum noch vorstellbar, dass zwischen den Orten Walkenried und Ellrich die innerdeutsche Grenze verlief.
In Frieden, Recht und Freiheit leben
Pastor Heiner Reinhard von der Kirchengemeinde Walkenried und Lektor Roland Lehmann aus Ellrich leiteten gemeinsam nahe der Rotbuche den Gottesdienst. Reinhard betonte, dass die Kirche sich eindeutig zur Würde jedes Menschen, egal welcher Herkunft, Hautfarbe und Lebensform bekennt.
Lehmann erinnert an den gemeinsamen Weg in den 36 Jahren. Der 3. Oktober soll als ein Tag der Dankbarkeit, der Freundschaft und Versöhnung in Erinnerung bleiben. Mit dem Singen der Nationalhymne endete der Gottesdienst, an dem zahlreiche Besucher teilnahmen.
Erfolge sichtbar
Der Landrat des Kreises Nordhausen, Matthias Jendricke und die Bürgermeister Lars Deiters aus Walkenried und Henry Pasenow aus Ellrich fanden durchhaus postive Entwicklungen seit der Wiedervereinigung. Obwohl, bemerkte der Landrat, es nicht gleich blühende Landschaft gab, wie es der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl in Aussicht stellte, gibt es inzwischen auch in den neuen Bundesländern eine Erfolgsgeschichte.
Erbsensuppe, Bratwurst und Nordhäuser Bier
Vor einigen Jahren gab es recht viele Stände. Inzwischen werden vorwiegend heimische Erbsensuppe, Bratwurst und Steaks zu recht günstigen Preisen angeboten. Musikalisch begleiteten Mitglieder des Ellricher Karneval Vereins die Veranstaltung mit Liedern.







