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Donnerstag, 29. Oktober 2026
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Geschrieben von PM Landesforsten am 29. Oktober 2026
Aktuell

Forstamt Lauterberg bejagt Wälder rund um Braunlage

Wurmberg am 6. November für Besuchende gesperrt - Gefahr für Verkehrsteilnehmende auf der B27

Foto: Landesforsten
Foto: Landesforsten

Das Forstamt Lauterberg der Niedersächsischen Landesforsten bejagt am Freitag, 06. November 2026, seine Waldgebiete am Wurmberg sowie den Bereich zwischen westlichem Stadtrand und B4. Die bejagte Fläche wird südlich durch die B27 Richtung Elend, im Osten durch die Landesgrenze, im Norden durch den Nationalpark sowie im Westen durch die Umgehungsstraße begrenzt.

Aus Sicherheitsgründen wird hierfür das gesamte Wurmberggebiet einschließlich der Waldgebiete am westlichen Stadtrand für den Besuchsverkehr gesperrt. Die Sperrung gilt in der Zeit von 07:00 bis 13:00 Uhr.

Die touristischen Einrichtungen am Wurmberg, inklusive der Seilbahn, sind in dieser Zeit geschlossen. Die Waldbesuchenden werden an den Waldeingängen mit Sperrbannern informiert. Nach 13:00 Uhr ist das gesamte Gebiet wieder uneingeschränkt begehbar. Für die B27 – Elbingeröder Straße – von Braunlage bis zur Landesgrenze gilt in dieser Zeit eine Geschwindigkeitsbeschränkung.

Da während der Bewegungsjagden plötzlich Wild oder Jagdhunde die Straßen queren können, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Gefahrenbereich auf 50 km/h beschränkt. Die Beschränkung gilt von 08:00 bis 13:00 Uhr. Verkehrsteilnehmende sollten an diesem Tage besonders aufmerksam fahren und auf Wild und Jagdhunde in diesem Bereich achten. Nach Beendigung der Jagd wird die Geschwindigkeitsbeschränkung umgehend wieder aufgehoben.

Die herbstliche Bewegungsjagd ergänzt die Ansitzjagd, die in einer Phase im Frühjahr und ab Spätsommer ausgeübt wird. Hierbei sitzen Jägerinnen und Jäger auf Hochsitzen und warten auf das Wild. Diese Jagdart konzentrieren die Niedersächsischen Landesforsten vor allem auf Flächen, in denen sie Setzlinge gepflanzt haben, die vor dem Verbiss durch das Rotwild geschützt werden müssen. Sowohl bei den Bewegungsjagden als auch bei der Ansitzjagd in Ortsnähe werden Wildschweine erlegt. Das Forstamt Lauterberg reagiert damit auch auf Schäden, die Wildschweine innerhalb der Ortschaften verursachen.


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