Geschrieben von Rolf Steinke am 06. November 2026
Tausendjähriger Rosenstock, historischer Dom und Fachwerk-Szenario
Die Bischofsstadt Hildesheim ist zweifaches Unesco-Welterbe
LauterNEUES hat schon Berichte über Hannover, Göttingen und Einbeck veröffentlicht. Es sind alles Städte, die zahlreiche historische und bedeutende Bauwerke und Sehenswürdigkeiten bieten.
Hohe Kriegsschäden
Die hohe Domkirche St. Marien ist ein Unesco-Welterbe und wurde 1945 bei einem Bombenangriff getroffen. Hier befindet sich auch der tausendjährige Rosenstock, der bei dem Bombenangriff verbrannte, aber wieder neue Triebe hervorbrachte. Die St. Michaelis Kirche wurde 1985 ebenfalls zum Unesco-Welterbe ernannt. Die St. Andreaskirche wurde im Krieg zerstört und wieder aufgebaut.
Bedeutende Museen
Leider konnten an diesem Tag das Dommuseum und das Roemer- und Pelizaeus-Museum nicht besucht werden. Dies wird aber für einen gesonderten Bericht in den nächsten Monaten geschehen.
Historischer Marktplatz
Ob das Knochenhaueramtshaus, das Rathaus oder weitere Fachwerkgebäude: Die Kulisse rund um den Marktplatz ist sehr eindrucksvoll.
Diebe auf den Rücken gesprungen
Das Huckup-Denkmal ist ein Bronzedenkmal und eine Sagengestalt. Es zeigt einen jugendlichen Apfeldieb, der unter der Last des Huckups fast zusammenbricht.
Selbst erkunden
In diesem Reisebericht ist es einfach unmöglich über die Vielzahl insbesondere der Kunstschätze in den historischen Kirchen im einzelnen zu berichten. So soll dieser Bericht zu einer Reise nach Hildesheim anregen. In den sozialen Medien können vorab genauere Information eingeholt werden.
Innenstadt im Wandel
Direkt vom Hauptbahnhof ist es zur Innenstadt nicht weit, wo sich die Geschäfte dicht an dicht reihen. Im Fokus stehen Anbieter von Niedrigpreis-Artikeln. Bis auf Lebensmittelhandel bietet die Stadt ein vielfältiges Angebot. Auffällig ist, dass es zahlreiche Apotheken gibt.
Das große ehemalige Galeria-Gebäude steht leer und bietet einen trostlosen Eindruck.
Anreise mit dem Zug
Von Northeim führt die Bahnfahrt über Kreiensen und Alfeld nach Elze, dort der Umstieg nach Hildesheim. Mit dem Niedersachsen Ticket (ab 29 Euro) ist es eine entspannte Reise, mit Verspätungen der Züge ist aber immer zu rechnen.







