Geschrieben von Boris Janssen am 31. Juli 2014
Neu: Jetzt mit verbesserter Qualität!
An der Wassertretstelle im Wiesenbek hat sich so einiges getan





Vor einem Jahr bot die Wassertretstelle im Wiesenbek noch einen ziemlich trostlosen Anblick – vor allem fehlte ihr das Hauptelement: Wasser. Ziemlich ungünstig für eine Wassertretstelle. In den letzten Monaten hat sich da aber so einiges getan, wie Dieter Pfeiffer beobachtet hat.
Die Kurverwaltung kümmerte sich darum, dass alte Bäume gefällt wurden. Die verbliebenen Reste gestaltete der Bad Lauterberger Kettensägenkünstler Volkmar Effmert zu hübsch anzusehenden Skulpturen. Es wurde ein eigener kleiner Teich angelegt, damit die Wassertretstelle fortan auch mit dem nötigen Nass versorgt werden möge. Und am Mittwoch (30.07.2014) ist schließlich noch eine überdachte Sitzbank hinzugekommen, gestiftet von der Familie Gollée.
Den Fortschritt zeigen ganz gut die Fotos, die Dieter Pfeiffer seit Februar gesammelt hat. Kein Vergleich mehr zu den Bildern vom vergangenen Jahr. Am besten aber kann man sich wohl vor Ort von der neuen Qualität der Wassertretstelle überzeugen. Sie ist auch für die eher nicht so Hartgesottenen geeignet: Mit den von Dieter Pfeiffer am Mittwochnachmittag gemessenen 16,2 Grad ist das Wasser vergleichsweise warm.
Für eines sind die Nutzer allerdings jetzt selbst verantwortlich: dass die Örtlichkeit sauber bleibt. Dazu gehört die richtige Entsorgung des Mülls. Und Hunde haben in der Wassertretstelle nichts zu suchen. Übrigens auch nicht in dem sie speisenden Teich – wird das Wasser darin aufgewühlt, verwandelt sich das Tretbecken nämlich schnell in ein Schlammbad. Das aber wäre ja eine ganz andere Kuranwendung als das beabsichtigte Kneipp’sche Fußwässern.