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Geschrieben von ski am 05. August 2014
Aktuell

Der allererste Gast ist gleich dageblieben

Die ersten Patienten haben den Erweiterungsbau der Kirchberg-Klinik bezogen

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Schöner kann man kaum wohnen: die Zimmer im neuen Erweiterungsbau der Kirchbergklinik bieten alles, was ein tolles Hotel benötigt. Schicke Möbel, in die Wand eingelassene Flachbildfernseher, Badezimmer mit bodengleicher Dusche und edlem Waschtisch, Klimaanlage und einen Balkon mit tollem Ausblick ..... dass die Gäste hier nicht zum Ferienaufenthalt herkommen, sondern um sich medizinisch behandeln zu lassen, das merkt man erst auf den zweiten oder gar dritten Blick. Krankenhausatmosphäre gibt es hier nicht. "Wir legen großen Wert darauf, dass sich die Patienten wohlfühlen", sagt Dorit Gollée, "gerade bei Herzpatienten spielt die Psyche eine große Rolle".

Von außen wirkt der neue Erweiterungsbau der Kirchbergklinik schon fix und fertig, und die ersten Patienten sind gerade eingezogen. Auch das Medizinische Versorgungszentrum ist schon in seinen neuen Räumlichkeiten. Doch obendrüber gehen die Arbeiten noch weiter - Stockwerk für Stockwerk, von unten nach oben werden die Zimmer bezugsfertig gemacht. Immer mit einem bereits fertigen, aber noch nicht belegten Stockwerk dazwischen - damit die Patienten vom Handwerkerlärm möglichst nichts mitbekommen.

Die gerade eröffnete Station ist übrigens schon voll belegt - die Kirchbergklinik benötigt die zusätzlichen Kapazitäten dringend. 40 neue Patientenzimmer sind entstanden. Im Rehabereich werden sie als Einzelzimmer genutzt, können aber auch als Doppelzimmer dienen, so dass auch Angehörige darin wohnen können. Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Kirchbergklinik über rund 400 Betten verfügen. Realisiert wird der gesamte Bau mit einheimischen Firmen: "90 Prozent unserer Handwerker und Lieferanten kommen aus einem Umkreis von 50 Kilometern", so Horst Gollée.

Damit sich auch die interessierte Öffentlichkeit ein Bild machen kann, soll es einen Tag der offenen Tür geben, versprechen Horst und Dorit Gollée, und zwar voraussichtlich im Januar. Zuvor soll nämlich nicht nur der Erweiterungsbau komplett in Betrieb sein, es sind auch noch Umbauten im Bestand geplant: die Schwesternstützpunkte werden verlegt, um die Arbeitsabläufe zu optimieren.

Der allererste Bewohner des neuen Erweiterungsbaus ist übrigens schon in der Rohbauphase eingezogen - und gleich dageblieben: dem in der Nachbarschaft der Klinik ausgebüxten Stallhasen  gefällt es offenbar so gut, dass er gar nicht mehr weg will.

Die Kirchbergklinik ist eine Privatklinik für Innere Medizin und hat sich vor allem auf Kardiologie spezialisiert. Sie verfügt über einen Akut- und einen Rehabereich sowie ein angeschlossenes Medizinisches Versorgungszentrum. Betreut werden die Patienten von knapp 250 Mitarbeitern. 


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