.

Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung von LauterNEUES erklären Sie sich damit einverstanden.

Mittwoch, 15. Juli 2026
Login



Geschrieben von Boris Janssen am 09. Oktober 2014
Aktuell

Lieferung mit Nachtexpress

Windpark Königshagen: Drei Schwertransporte haben die Rotorblätter des ersten Windrades gebracht

Ungewohntes Verkehrsaufkommen in der Königshagener Feldflur.
Ungewohntes Verkehrsaufkommen in der Königshagener Feldflur.
„In der Grund“ musste es rückwärts rein gehen.
„In der Grund“ musste es rückwärts rein gehen.
Was nicht gerade ist, wird gerade gemacht: Der Kreisel an der Branntweinseiche.
Was nicht gerade ist, wird gerade gemacht: Der Kreisel an der Branntweinseiche.

Beim Windpark Königshagen geht es voran: In der Nacht zu Donnerstag (09.10.2014) sind die Rotorblätter für die erste Windenergieanlage geliefert worden. Kurz vor 1 Uhr kamen die drei Schwertransporte mit Polizeieskorte und Begleitfahrzeugen über die B 243 aus Thüringen im Landkreis Osterode an. Für die gut 50 Meter langen Riesenlaster wurde eigens noch einmal die alte Straße zwischen Nüxei und dem Kreisel an der Branntweinseiche geöffnet. Dann ging es mitten über den Kreisel, in den zuvor eine Schneise geschlagen worden war, nach Osterhagen.

In Barbis wurde es für die Handvoll Schaulustiger richtig interessant: Die Fahrer bugsierten ihre Gefährte rückwärts in die Straße „In der Grund“ – vorwärts hätte es einfach nicht gepasst. Auch so hatte der AgrarMarkt Deppe noch ein paar Fahnenmasten beiseite nehmen und vorsorglich eine Leuchtreklame abbauen müssen. Das ganze hatten sich die Transporteure im Vorfeld wohl ziemlich gut angeschaut: Während es bei Deppe noch großzügig über den mit Matten ausgelegten Rasen ging, ragten die überstehenden Flügelenden auf der gegenüberliegenden Seite ein gutes Stück über eine Hecke in einen Garten. Trotzdem ging es einigermaßen fix: Nach etwa einer halben Stunde war die Manövrierarbeit an dieser Stelle planmäßig beendet.

Die nächste, nicht ganz so anspruchsvolle wartete ein paar hundert Meter weiter. Hier wendeten die Schwertransporte mitten in der Feldflur erneut, um endlich den Königshagener Ring zu erobern. Auch in der Feldflur waren zuvor Vorbereitungen getroffen worden: Die zum Aufstellort des Windrades immer enger werdenden Kurven waren gehörig entschärft worden.

Nun fehlen noch die Turmteile dieser Anlage. Sie ist die erste von insgesamt drei Windenergieanlagen des neuen Windparks Königshagen. Ein genauer Termin für ihre Errichtung steht noch nicht fest. Alle drei sollen aber noch in diesem Jahr ans Netz gehen, um noch von den alten EEG-Einspeise-Vergütungen profitieren zu können.

 

Mehr zu den Transporten lesen Sie hier.


.................................................................................................................................................

Bild der Woche