.

Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung von LauterNEUES erklären Sie sich damit einverstanden.

Dienstag, 20. Oktober 2026
Login



Geschrieben von Jan Boy Dietrich (Freiwillige Feuerwehr Bad Lauterberg) am 28. Oktober 2014
Aktuell

Schnelle Rettung auf Wasser und Eisflächen

Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lauterberg hat Eisrettungsausrüstung angeschafft

Erste Übungseinsätze mit der neuen Ausrüstung.
Erste Übungseinsätze mit der neuen Ausrüstung.
Die neue Ausrüstung auf einen Blick.
Die neue Ausrüstung auf einen Blick.
Dank Rettungsweste kann der Rettende nicht untergehen.
Dank Rettungsweste kann der Rettende nicht untergehen.

Die Temperaturen sinken und die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Leider gibt es seit Jahren immer mehr Unfälle auf zugefrorenen Gewässern – trotz Warnhinweisen brechen immer wieder Menschen ins Eis ein und müssen gerettet werden. Dann ist schnelle Hilfe für den Verunfallten wichtig, um lebensgefährliche Unterkühlung und Ertrinken zu vermeiden.

Pünktlich zum bevorstehenden Winter hat der Förderverein der Freiweilligen Feuerwehr Bad Lauterberg rund 8.000 Euro investiert und spezielles Material für die Rettung der ins Eis Eingebrochenen angeschafft. Der Feuerwehr stehen nun das spezielle Rettungsboot, drei „Überlebensanzüge“, ein Neoprenanzug zum Üben (für den „Verunfallten“) sowie diverses Zubehörmaterial wie automatische Rettungswesten oder Helme zur Verfügung, um eine schnelle und sichere Rettung auf Wasser und Eisflächen zu gewährleisten.

Die Überlebensanzüge schützen die Retter vor Kälte und Nässe, die automatischen Rettungswesten verhindern das Untergehen bei Wasserrettungseinsätzen. Die Anzüge können dabei über die normale Kleidung gezogen werden, was eine Menge Zeit spart – dies ist elementar wichtig für den in Not Geratenen, denn jede Minute zählt.

Durch den vorne und hinten offenen Boden des Rettungsbootes kann die zu rettende Person einfach in das Boot geholt werden. Vor dem Einsatz ist es klein zusammengefaltet, hat ein Drei-Kammer-Schlauchsystem und wird mittels einer Druckluftflasche vor Ort in kürzester Zeit einsatzbereit. Dadurch ist es auch an sehr unzugänglichen Stellen problemlos einzusetzen.


.................................................................................................................................................

Bild der Woche