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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von Boris Janssen am 24. Juni 2015
Aktuell

Fräsen für die neue Leitung

Stadtwerke haben nächsten Abschnitt zur Sanierung der Hauptwasserleitung begonnen

Die riesige Fräsmaschine hat einen gewaltigen Appetit: Juliane Wölk und Christian Schäfer von den Stadtwerken staunen über den Arbeitsfortschritt.
Die riesige Fräsmaschine hat einen gewaltigen Appetit: Juliane Wölk und Christian Schäfer von den Stadtwerken staunen über den Arbeitsfortschritt.
Die Maschine holt ordentlich Erde aus dem Boden.
Die Maschine holt ordentlich Erde aus dem Boden.
Liegt schon bereit: die neue Wasserleitung (blau im Vordergrund).
Liegt schon bereit: die neue Wasserleitung (blau im Vordergrund).

Die Stadtwerke Bad Lauterberg haben am Mittwoch (24.06.2015) den nächsten Abschnitt zur Sanierung der bald 50 Jahre alten Hauptwasserleitung von den Brunnen im Pöhlder Becken nach Bad Lauterberg begonnen. Oberhalb des Blumenpavillons Hanelt in Barbis entsteht am Feldweg „An der Warte“ ein neues, etwa 250 Meter langes Teilstück. Eine gewaltige Fräsmaschine fraß am Mittwoch innerhalb weniger Stunden schon eine etwa zwei Meter tiefe Rinne in den Boden. In ihr entsteht in den nächsten Tagen ein Sandbett, auf das wiederum die Wasserleitung mit einem Durchmesser von 350 Millimetern verlegt wird – sie wird dann am Ende frostgeschützt in einer Tiefe von 1,20 bis 1,40 Meter liegen. Stadtwerke-Prokurist Christian Schäfer rechnet damit, dass die Arbeiten in zwei bis drei Wochen abgeschlossen sind. Das Investitionsvolumen beträgt etwa 90.000 Euro.

 

Zwei ganz große Abschnitte folgen noch

Noch deutlich mehr haben sich die Stadtwerke für die kommenden zwei Jahre vorgenommen: In zwei Abschnitten soll eine neue Leitung bis zu den Hochbehältern auf dem Butterberg gebaut werden. Vom jetzt entstehenden Teilstück geht es dazu weiter auf dem Feldweg an der Biogasanlage Grunert vorbei zum Hochbehälter am Röhlberg, von hier über Dreymanns Mühle zur Koldung und von dort schließlich zum Butterberg. Die Planung dazu sei längst fertig und auch die Grundstücks- und rechtlichen Fragen seien bereits geklärt, so Schäfer. Für diese Arbeiten veranschlagen die Stadtwerke Kosten von etwa zwei Millionen Euro.

Diese neue Leitung soll dabei nur noch einen Durchmesser von 300 Millimetern haben. Zum einen soll nämlich die alte Leitung, die von der Barbiser Feldflur unter dem Bahndamm zum Gesselbusch und von hier über die Koldung zum Butterberg verläuft, unterstützend erhalten bleiben. Zum anderen werde in Bad Lauterberg nicht zuletzt durch den demographischen Wandel immer weniger Wasser verbraucht.


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