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Geschrieben von Boris Janssen am 31. August 2015
Aktuell

Da kommt Bewegung in die Bude

Awo-Kita Kupferroser Weg: Förderverein hat Motorikcenter für fast 12.000 Euro gespendet

Da wollen alle nach oben: die große Kletterwand.
Da wollen alle nach oben: die große Kletterwand.
Erzieherin Sabine Handrick und die Kinder entdecken die Möglichkeiten…
Erzieherin Sabine Handrick und die Kinder entdecken die Möglichkeiten…
…und derer sind da richtig viele.
…und derer sind da richtig viele.
Auch die Schienen an den Balken gehören zum Motorikcenter…
Auch die Schienen an den Balken gehören zum Motorikcenter…
…und erlauben zahlreiche Extra-Funktionen wie diese Schaukel.
…und erlauben zahlreiche Extra-Funktionen wie diese Schaukel.
Sich selbst testen…
Sich selbst testen…
…und über das eigene Können freuen.
…und über das eigene Können freuen.
Da bleibt der Ansturm natürlich nicht aus.
Da bleibt der Ansturm natürlich nicht aus.

Toben, Spielen, Ausprobieren – rechtzeitig zum neuen Kindergartenjahr ist die neue Attraktion der Awo-Kita fertig geworden: Ein großes Bewegungsparadies, gespendet vom Förderverein der Kita. Jetzt können die Kinder auch bei miesem Wetter an der Kletterwand entlanghangeln, auf der Slackline ihr Gleichgewicht testen, genüsslich schaukeln, sich am Boxsack verausgaben oder ganz relaxt in der Hängematte entspannen. Die Sprossenwand verwandelt sich mit wenigen Handgriffen in eine Rutsche oder auch einen großen Tisch. Das sogenannte Motorikcenter ist äußerst variabel und macht aus dem Gruppenraum 3 einen regelrechten Bewegungsraum. Und davon profitieren wegen des Konzepts der offenen Phasen natürlich alle Kinder der Einrichtung.

 

Spaß, der das Lernen fördert

Kita-Leiterin Dagmar Thiesmeyer ist begeistert: „Der Raum ist nun optimal genutzt und ersetzt im Grunde die kleine Turnhalle, die wir nicht haben.“ Für die Kinder ist das Center vor allem ein Riesenspaß, tatsächlich aber leistet es einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Lernen: „Die Kinder schulen ihre Motorik“, erklärt Thiesmeyer. „Dadurch werden Hirnverknüpfungen gefördert.“ Das sei für alle Bereiche des Lernens wichtig und nicht zuletzt auch für die Schulfähigkeit der Kinder.

Außerdem sei da noch der positive Effekt auf die Persönlichkeitsbildung, ergänzt Erzieherin Sabine Handrick. „Beim Ausprobieren haben die Kinder Erfolgserlebnisse, sie gewinnen Selbstvertrauen.“ Und wenn die Kinder dann an der Kletterwand überlegen, ob sie jetzt noch diesen einen Schritt weiter nach oben machen sollen, dann lernten sie gleichzeitig, sich selbst einzuschätzen.

  

Ohne Förderverein so nicht möglich

In Zeiten, in denen die Kinder – aus welchen Gründen auch immer – nicht mehr so viel im Wald, auf Wiesen oder an der Oder unterwegs seien, sei es deshalb wichtig, solche Dinge wie das Motorikcenter in die Einrichtungen zu holen, findet Dagmar Thiesmeyer. „Ohne die Spende des Fördervereines wäre das in diesem Ausmaß aber nur über Jahre gestreckt möglich gewesen“, bedankt sie sich bei Vorstand, Mitgliedern und Sponsoren. Der Verein machte immerhin fast 12.000 Euro locker. Ähnlich wie beim Klettergerüst im Garten hatte er zuvor seinerseits von einer großzügigen Spende profitiert: Eine befreundete Organisation hatte einen Zuschuss von 7.000 Euro zugesagt.

Allerdings haben die Erzieherinnen und Erzieher nun auch ein neues Problem. Der Ansturm der Kinder auf das Center verlangt nach ordnenden Kräften. Andererseits, Geduld und Rücksichtnahme sind ja ebenfalls wichtige Lernziele.


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