Geschrieben von Karl Heinz Bleß am 20. November 2015
Wo geht´s denn nach Nordhausen?
Die Ausschilderung an der neuen B 243 wirft zuweilen Rätsel auf



Zwar sind an der neuen B 243 neue Hinweisschilder aufgestellt worden, die die neue Verkehrssituation berücksichtigen und den Verkehr weg von den Ortsdurchfahrten Barbis und Osterhagen leiten sollen, aber so ganz überzeugt die Beschilderung noch nicht.
So moniert Karl-Heinz Winter, dass Autofahrer, die aus dem Harz kommend nach Nordhausen wollen und an der Schanzenkreuzung die Abzweigung über den Butterberg verpasst haben, verwirrt werden. Denn kommt man auf der B 27 in Höhe der Abfahrt Barbis auf die Schnellstraße, ist auf dem Vorwegweiser der Ort Nordhausen durchgestrichen. Keine 500 Meter weiter wurde auf dem Hinweisschild für die Abfahrt Barbis ein Schildchen „NDH“ ergänzt – also doch hier entlang nach Nordhausen. Fährt man ab und dann links über die Brücke, wird man gleich wieder auf die B 243 zurückgeleitet, um dann die neue Strecke nutzen zu können.
Warum, fragt Winter, hat man auf dem ersten Schild „Nordhausen“ durchgestrichen? Würde man den orangen Streifen abnehmen, wäre es für die Autofahrer eindeutig. „Es kann doch nicht sein, dass die Straßenmeisterei keine so hohe Leiter hat“, frotzelt er.
Diese Kritik an der Beschilderung reiht sich in den wiederholten Vorschlag von Bürgern ein, aus der anderen Richtung von Herzberg kommend auf den Schildern den Hinweis „Zur A 38 Halle/Leipzig“ zu ergänzen. Dann wüssten auch Fremde mit altem Navigationsgerät, dass und wie sie Barbis und Osterhagen umfahren können.
Foto ganz oben: Karl-Heinz Winter
Übrige Fotos: Karl Heinz Bleß