.

Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung von LauterNEUES erklären Sie sich damit einverstanden.

Freitag, 24. Mai 2024
Login



Geschrieben von ski am 01. Januar 2016
Aktuell

Nasser Jahresausklang auf dem Boulevard

Der letzte Tag des Jahres 2015 erbrachte wenig Umsatz für den DRK-Stand, Schornsteinfeger mit feuchten Zylindern und 1300 Euro an Spenden für die Kulturstiftung für Kinder

Die Schornsteinfeger betätigten sich wieder als Glücksbringer
Die Schornsteinfeger betätigten sich wieder als Glücksbringer
Erik Cziesla (Mitte) und Dr. Thomas Gans (re.) beim Spendensammeln für die Kulturstiftung für Kinder
Erik Cziesla (Mitte) und Dr. Thomas Gans (re.) beim Spendensammeln für die Kulturstiftung für Kinder
Die Ehrenamtlichen des DRK hielten die Stellung in der Glühweinbude
Die Ehrenamtlichen des DRK hielten die Stellung in der Glühweinbude
...und alles drängte sich unter die Markisen, um vom Regen verschont zu bleiben
...und alles drängte sich unter die Markisen, um vom Regen verschont zu bleiben

Man hätte sich einen schöneren Jahresausklang gewünscht: am späten Vormittag fing es an zu regnen und wollte gar nicht wieder aufhören. Doch trotz des miesen Wetters war immer noch genug auf dem Boulevard los, so dass alle 450 Glücksschweinchen einen neuen Besitzer fanden. 1300 Euro ersammelten Erik Cziesla, Hans Nebel (der diesmal wetterbedingt ohne Frack und Zylinder unterwegs war) und Dr. Thomas Gans für die Kulturstiftung für Kinder.
Auch die Schornsteinfeger waren wieder auf dem Boulevard unterwegs. Sie sind längst ein fester Bestandteil geworden. „Zum ersten Mal haben wir das zum Jahreswechsel 1999/2000 gemacht“, berichtet Gerold Hoffmann: „Damals, zum Millenium, haben sich ja alle etwas einfallen lassen.“ Und die Aktion kam so gut an, dass sie sich seither etabliert hat und die Lauterberger an Silvester schon auf „ihre“ schwarzen Glücksboten warten, die in ihrer traditionellen Zunftkleidung mit den goldenen Knöpfen und Zylinder (den übrigens nur die Meister tragen) kleine Glücksbringer verteilen. Zum Wetterglück konnten die acht Schornsteinfeger auf dem Boulevard allerdings auch nicht beitragen – und wurden ebenso nass wie alle anderen.

Denn obwohl in Anbetracht des miesen Wetters immer noch verhältnismäßig viele Leute die Hauptstraße bevölkerten – wer länger stehenblieb, wurde klatschnass und bekam kalte Füße. Dementsprechend fand sich wenig Kundschaft an den Glühweinständen. Die Aktiven des DRK, die tapfer ihren Glühwein- und Waffelstand offen hielten, hatten sich natürlich bessere Umsätze erhofft. „Jetzt überlegen wir schon, den Stand nochmal stehenzulassen und am Samstag nochmal aufzumachen – da soll das Wetter besser sein“, erklärte der Vorsitzende Thomas Voigt. Insgesamt zeigte er sich mit den Erlösen des Standes in dieser Saison jedoch zufrieden: „Es bleibt schon ein bisschen was übrig“. Allerdings ist der Wareneinsatz hoch („Wir verkaufen nur den guten Glühwein vom Winzer“) und es rechnet sich natürlich nur, wenn man nicht die vielen Arbeitsstunden der Ehrenamtlichen zählt, die die Bude besetzt hielten. Dennoch: auch im Jahr 2016 will das DRK wieder in der Weihnachtszeit seinen Stand aufmachen.


.................................................................................................................................................

Bild der Woche