Geschrieben von ski/IH am 07. Februar 2016
Moritaten und Küchengeräte




Die schauerliche Moritat „Sabinchen war ein Frauenzimmer“ oder „Mariechen saß weinend im Garten“: nicht alle Küchenlieder, die früher vom Volk gesungen wurden, waren fröhlicher Natur. Aber es gab auch lustige Nonsens-Lieder wie „O, du lieber Augustin“ oder „Wenn der Pott aber nu en Loch hat“. Die Besucherinnen und Besucher des Markttreffs am Freitag (05.02.2016) kannten aber die alten Volksweisen noch, die der Singkreis von Dorothea Peppler vortrug. „Küchenutensilien und alte Küchenlieder“ lautete das Thema der ersten Ausstellung im Jahre 2016 nach der Winterpause. Alte Waffeleisen, Einkochgerätschaften und Kaffeemühlen konnten bestaunt werden und weckten nostalgische Erinnerungen, denn: „Eigner Herd ist Goldes Wert“.
Und die Damen des St.-Andreas-Markttreff-Teams konnten sich über ein randvoll gefülltes Gemeindehaus freuen: das Stammpublikum hatte offenbar schon gewartet, dass die regelmäßigen Ausstellungen wieder losgehen. Auch in diesem Jahr wieder wird es immer am ersten Freitag des Monats zwischen 10 und 12 Uhr im Gemeindehaus der St. Andreas-Gemeinde am Kirchplatz eine Ausstellung zu einem interessanten Thema und dazu passende, schmackhafte Kostproben geben. Und natürlich nutzen die Besucher gern die Gelegenheit, bei einer Tasse Kaffee alte Bekanntschaften aufzufrischen und neue zu machen. Das Thema der März-Ausstellung lautet „Unsere sechzehn Bundesländer“.