Das linke Büchlein enthält das komplette neue Testament: man beachte die Wäscheklammer zum Größenvergleich
Von den Sonntagen in der Passionszeit und ihrer Bedeutung erzählte die jüngste Ausstellung beim Markttreff am Freitag. In der Passionszeit, also den vierzig Tagen zwischen Aschermittwoch und Ostern, liegen sechs Sonntage. Jeder hat einen lateinischen Namen, der sich vom lateinischen Eröffnungsvers der jeweiligen Messe ableitet.
Viele der Besucher dürften sich noch an die Eselsbrücke aus dem Konfirmandenunterricht erinnern. In rechter Ordnung lerne Jesu Passion – damit merkt man sich die Namen der Sonntage: Invocavit, Reminiscere, Oculi, Laetare, Judica, Palmarum (Palmsonntag).
Zu sehen waren viele interessante Exponate, wobei neben den alten Gesangbüchern und Bibeln besonders die Miniaturbücher ganz besonders beeindruckten: die Leihgaben von Günther Klein konnten selbst mit der beigelegten Lupe kaum entziffert werden.
Die zahlreichen Besucher informierten sich aber nicht nur über das Thema der Ausstellung, sondern probierten auch die eine oder andere kleine Köstlichkeit und genossen die Geselligkeit bei einem Tässchen Kaffee.
Das Thema der nächsten Ausstellung am 5. April lautet: Österlicher Brunnenschmuck. Dazu hat sich das St.-Andreas-Markttreff-Team etwas ganz Besonderes ausgedacht und schon viel Arbeit investiert. Und das kommt dann nicht nur den treuen Besuchern des Markttreffs zugute, sondern allen Bad Lauterbergern. Mehr wird allerdings noch nicht verraten....