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Geschrieben von ski am 10. April 2016
Aktuell

Daddy Cool, Niki Lauda und die Jugendfeuerwehr Bartolfelde

Die Jugendfeuerwehr Bartolfelde feierte ihr 40-jähriges Bestehen

Daniel Eckstein, der amtierende Jugendfeuerwehrwart....
Daniel Eckstein, der amtierende Jugendfeuerwehrwart....
... und (fast) alle seine Amtsvorgänger aus 40 Jahren Jugendfeuerwehr
... und (fast) alle seine Amtsvorgänger aus 40 Jahren Jugendfeuerwehr

Nachdem im Bartolfelder Schützenhaus am Samstagnachmittag (9.April) schon der Kreisjugendfeuerwehrtag ausgetragen worden war, wurde abends gefeiert: und zwar das 40-jährige Bestehen der Bartolfelder Jugendfeuerwehr. 1976 war sie von Ulrich Eckstein und Norbert Becker gegründet worden. Zeitweise war sie bis zu 20 Mann stark  - beziehungsweise Frau: das erste weibliche Mitglied kam nämlich 1995 dazu. Der seit Januar amtierende Jugendfeuerwehrwart Daniel Eckstein konnte aus Anlass des Jubiläums alle seine Amtsvorgänger zu einer Ehrung nach vorne bitten, die sie aus den Händen von Ortsbrandmeister Lars Schwerthelm entgegennehmen konnten.

„Das war 1976: in den Charts standen „Daddy Cool“ und „Ein Bett im Kornfeld“, in Deutschland wurde die Gurtpflicht eingeführt, Niki Lauda verunglückte am Nürburgring – und in Bartolfelde wurde die Jugendfeuerwehr gegründet.“ , so zählte Stadtbrandmeister Martin Dannhauer die wesentlichen Ereignisse in seinem Grußwort auf. „Ihr in Bartolfelde könnt stolz sein und beruhigt eure Kinder zur Jugendfeuerwehr schicken – eines Tages werden sie in die aktive Wehr übernommen und sind dann für eure Sicherheit im Dorf da“.
Und Maximiliane Willig-Freudenthal, seinerzeit das erste weibliche Mitglied der Jugendfeuerwehr Bartolfelde, überbrachte als erste Vorsitzende des Spielmannszugs die Glückwünsche ihres Vereins: „Wir haben viele gemeinsame Mitglieder, da kommt es zwangsläufig zu Überschneidungen. Aber wir sind dadurch nicht auseinandergefallen, sondern zusammengewachsen.“ Genauso sah es auch Frank Kappe vom gastgebenden Schützenverein: „Wir kämpfen alle um den Nachwuchs und es wird nicht leichter. Aber wir freuen uns über euch, unsere Jugendfeuerwehr. Bleibt so, wie ihr seid!“.
Klaus Becker vom Bürgerverein Bartolfelde hielt auch ein spontanes Grußwort: Er erinnerte an die Anfänge der Jugendarbeit noch vor dem eigentlichen Gründungsjahr, an die theoretische Schulung im alten Gerätehaus, daran, wie man früher den Einachser hinter den Trecker hing und noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Einsatz gelangte.

Nach der anstrengenden Ausrichtung des Kreisjugendfeuerwehrtags hatten sich die Bartolfelder das abendliche Feiern dann auch redlich verdient.


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