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Geschrieben von Boris Janssen am 13. März 2013
Aktuell

Mit dem Handbohrer Besucherzahl ankurbeln

Spende an den Förderkreis Königshütte: Zwei neue Exponate für die Maschinenfabrik

Überzeugen sich vom ordnungsgemäßen Zustand der Stauch- und Schweißmaschine (von links): Hans-Heinrich Hillegeist, Klaus-Peter Weinreich, Horst Gollée und Björn Gollée.
Überzeugen sich vom ordnungsgemäßen Zustand der Stauch- und Schweißmaschine (von links): Hans-Heinrich Hillegeist, Klaus-Peter Weinreich, Horst Gollée und Björn Gollée.
Fügt sich ein, als hätte sie schon immer dort gestanden: die Handbohrmaschine.
Fügt sich ein, als hätte sie schon immer dort gestanden: die Handbohrmaschine.
Bei den alten Maschinen kann man noch genau sehen, was da eigentlich passiert.
Bei den alten Maschinen kann man noch genau sehen, was da eigentlich passiert.

Die Maschinenfabrik auf der Königshütte wird allmählich zu einem eigenen Museum. Am Dienstag (12.03.2013) ist die Sammlung um zwei weitere Maschinen aus der Zeit um 1880 erweitert worden: eine Stauch- und Schweißmaschine der Firma Auerbach, die die letzten 50 Jahre in einer alten Schmiede in Zorge fristete, und eine Handbohrmaschine der Firma Kotz/Köln.

Besonders über letztere freut sich der Förderkreis Königshütte. Eine solche Tischbohrmaschine mit Einspannvorrichtung und Handantrieb „hat uns noch gefehlt“, sagte der Vorsitzende Hans-Heinrich Hillegeist bei der Vorstellung. Und Klaus-Peter Weinreich, im Förderkreis zuständig für die Maschinenfabrik, bezeichnete sie als „wesentliche Bereicherung“ der Sammlung.

Wie alle Exponate in der Maschinenfabrik sind die beiden „Neuerwerbungen“ voll funktionsfähig und sollen bei Führungen in Betrieb gezeigt werden. Nicht zuletzt diese Besonderheit locke immer mehr Besucher auf die Königshütte – im vergangenen Jahr zählte der Förderkreis bereits über 1000.

Dennoch: Ohne finanzielle Unterstützung von außen lässt sich das Industriedenkmal nicht erhalten. Deshalb dankten Hillegeist und Weinreich der Familie Gollée, die als Sponsor die Anschaffung der beiden Maschinen ermöglicht hat. Horst Gollée begründete das Engagement mit seiner eigenen Begeisterung für die Technik und die Königshütte: „Es wäre schade, wenn das hier verloren ginge.“ Und er hofft: „Wenn man den Besuchern mehr bieten kann, kommen auch mehr.“

Das wäre für den Förderkreis natürlich ein schöner Doppelnutzen, wenn per Handbetrieb nicht nur der Bohrer ins Metall getrieben wird, sondern auch die Besucherzahl in die Höhe gekurbelt.

 

Führungen über das Gelände der Königshütte, durch die historische Maschinenfabrik und das Eisenhüttenmuseum: Oktober bis April jeden 2. und 4. Dienstag im Monat, Mai bis September jeden Dienstag. Treffpunkt: 15 Uhr am Hüttenbrunnen. Mehr Informationen hier (externer Link).


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