Geschrieben von PM Helios Klinik Herzberg/Osterode am 28. Mai 2016
Entdecken, informieren, ausprobieren
Mehr als 500 Besucher haben in der Klinik Herzberg hinter die Kulissen geschaut






Ob OP-Saal, Innere Medizin, Geburtshilfe, Logistik, Altersmedizin, Krankenhaushygiene oder Orthopädie – am Tag der offenen Tür am Samstag (28.05.2016) haben mehr als 500 Besucher einen umfangreichen Blick hinter die Kulissen der Helios Klinik Herzberg/Osterode geworfen. Der Besucheransturm setzte pünktlich um 10 Uhr ein. Direkt am Haupteingang der Klinik wurden die Gäste von einem begehbaren Darmmodell begrüßt. Das knapp acht Meter lange Modell zum Anfassen und Durchgehen war die Attraktion des Tages und bot den Besuchern einen Einblick in den faszinierenden Aufbau des Darms. Bei den Fahrstühlen gab es zudem ein übergroßes Lungenmodell zu entdecken. Mitarbeiter der Klinik für Allgemein, Viszeral- und Thoraxchirurgie und der Klinik für Innere Medizin II – Gastroenterologie beantworteten die Fragen der Besucher rund um Aufbau und Erkrankungen der beiden Organe.
Viele Mitmach-Aktionen und Infos
Großer Besucherandrang herrschte auch im OP, wo an Gummibärchen das Laparoskopische Operieren ausprobiert werden konnte. Bei der sogenannten ‚Schlüsselloch-Chirurgie‘ mussten die Gäste ihr Fingerspitzengefühl beweisen: Es galt mithilfe von Kamera, Zange und Schere Gummibärchen aus einer blickdichten Box zu holen. Viele Besucher nutzen auch die Gelegenheit, bei den Anästhesisten der Klinik einen Reanimationsführerschein zu machen. Die Mediziner zeigen den Gästen, wie sie mit wenigen Handgriffen im Falle eines Falles Menschen das Leben retten können. In den Räumlichkeiten der Inneren Medizin informierten die Mitarbeiter der Endoskopie und des Herzkatheterlabors über ihre Arbeit. „Die Besucher waren sehr interessiert und haben viele Fragen zu unserer Tätigkeit gestellt“, sagte Susanne Spuling, Mitarbeiterin im Funktionsdienst Herzkatheterlabor. „Es war schön, einmal außerhalb von Notsituationen mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.“ Viele hätten die Möglichkeit genutzt, sich Stents, Ballons und die anderen Materialien, die im Herzkatheterlabor zum Einsatz kommen, in Ruhe anzuschauen und auch einmal selbst anzufassen. „Für uns ist das ja ganz alltäglich – den Besuchern konnten wir eine völlig neue Erfahrung bieten“, so Spuling.
Die Herausforderungen des Alters erlebten die Besucher dann hautnah beim Team der Altersmedizin. Mithilfe eines Alterssimulationsanzugs sorgten die Geriatrie-Mitarbeiterinnen dafür, dass die Gäste innerhalb von Minuten um Jahrzehnte alterten. So konnten sie ausprobieren, wie es sich anfühlt, mit getrübtem Sicht- und Hörvermögen, versteiften Gelenken und eingeschränktem Greifvermögen Alltagsaufgaben zu erledigen.
Am Krankenhaushygiene-Infostand hatten die Hygiene-Fachkräfte Wissenswertes rund um die Krankenhaushygiene, Keime und Desinfektion zusammengestellt. Unter Anleitung der Experten führten viele Besucher eine professionelle Händedesinfektion durch und überprüften anschließend in der Schwarzlichtbox, wie sorgfältig sie vorgegangen waren. Lehrer, Auszubildende und Praxisanleiter des Bildungszentrums Südniedersachsen präsentierten den neuen Ausbildungsfilm und informierten über die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Fragen rund um das Thema Knie- und Hüft-Endoprothetik wurden auf Ebene 3 von Oberärzten der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie beantwortet. Darüber hinaus gab es Informationsstände der Klinikseelsorge, der Grünen Damen und zahlreicher Selbsthilfe-Gruppen.
Gute Besserung im Teddykrankenhaus
Viele Besucher nutzten bei Hausführungen die Möglichkeit, einen Überblick über die gesamte Klinik zu bekommen. Außerdem bot die Wahlleistungsmanagerin spezielle Führungen auf die neue Wahlleistungsstation an. Auch die neue Familienstation, die Kreißsäle und das Logistikzentrum waren für die Besucher geöffnet.
Für Kinder gab es ein abwechslungsreiches Programm. Im Teddybärkrankenhaus wurden Kuscheltiere medizinisch erstversorgt und auf der Hüpfburg konnte getobt werden. Zudem konnte – von kleinen wie von großen Besuchern – im Außenbereich ein Blick in die verschiedensten Rettungsfahrzeuge wie Notarzt-Einsatzfahrzeug, Rettungswagen und Gerätewagen, geworfen werden.
„Entdecken, informieren, ausprobieren – unter diesem Motto wollten wir den Besuchern einen Einblick in unsere Klinik geben und mit ihnen ins Gespräch kommen“, erklärte Klinikgeschäftsführerin Dr. Alice Börgel. Sie dankte allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin, die für unsere Gäste „ein wirklich erlebnisreiches Programm“ auf die Beine gestellt hätten. „Toll, dass so viele Menschen das Angebot genutzt haben.“